Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns

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(Bildquelle: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/pitchperfect/images/girls_main.png)

„Hi, Willkommen an der Barden University. Hier ist deine offiziele Vergewaltigungspfeife, aber nur benutzten wenn es auch wirklich passiert.“


Zusammenfassung:

Die amerikanische Komödie vom Regisseur Jason Moore kam am 20. Dezember 2012 das erste Mal in die deutschen Kinos. Die Handlung soll grob auf einem Buch von Mikey Rapkins basieren, welches den Titel „Pitch Perfect: The Quest for Collegiate A Cappella Gloryträgt. Der Titel selbst soll als Wortspiel an den englischen Begriff für das sogenannte „absolute Gehör“: Perfect Pitch.
Die Protagonistin, Beca Mitchell (Anna Kendrick), hat sich von ihrem Vater breitschlagen lassen, wenigstens ein Jahr aufs College zu gehen und die Barden University zu besuchen. Sie würde sich fiel lieber um eine Karriere als Musikproduzentin in L.A bemühen, doch verspricht ihr Vater ihr, finanzielle Unterstützung, wenn sie es wenigstens mit dem College versucht.
Die A-capella-Gruppe „The Barden Bellas“ sucht währenddessen verzweifelt nach neuen Mitgliedern, besser gesagt die beiden Mädels, Chloe und Aubrey, die als einzige noch von den Bellas übrig sind, da die meisten ehemaligen Mitglieder das College bereits abgeschlossen haben. Nach einer rekordverdächtigen Kotzeinlage, die Aubrey während dem Finale auf der Bühne vor Aufregung abgeliefert hat, müssen die Bellas nun alles tun, um ihren guten Ruf wieder herzustellen, jedoch ist es nach so einem Auftritt ziemlich schwierig jemanden zu finden, der sich einem freiwillig anschließt, weshalb die Bellas ihre Auswahl diesmal nicht, wie die Jahre davor, auf die eleganten, schlanken, selbstbewussten Sängerinnen beschränken können.
Somit überreden sie auch die eindeutig nicht wie ein Modepüppchen aussehende, Beca, die eher ihren eigenen dunklen Stil bevorzugt, zum vorsingen zu kommen, wenn auch sehr wiederwillig, so zieht sie es doch durch und punktet mit einer tollen Stimme. Auch die weiteren neuen Mitglieder haben alle so ihre manchmal etwas größeren, manchmal erst auf den zweiten Blick erkennbaren Macken und Eigenheiten, doch manchmal ist es vielleicht genau die Vielseitigkeit, die der Gruppe zum Sieg verhelfen kann. Die Mädels, die das komplette Gegenteil von dem bisher eingehaltenen Bellas-Stereotyp sind, sind möglicherweise genau das, was die die A-capella Gruppe braucht. Oder ist die Chaotentruppe vielleicht doch ihr kompletter Untergang?

Meine Meinung:

Der Film hatte wirklich sehr viele Aspekte, die mir sehr gefallen haben. Zuallererst einmal das, worauf der Fokus lag: Der Gesang. Ich singe selbst sehr gerne und Musik mag sowieso schließlich jeder und davon hatte der Film genug und dann auch noch wirklich gute. Es war nicht wie bei einem Musical, dass einem der Gesang nach einer gewissen Zeit ziemlich auf den Keks ging, sondern die Lieder waren genau richtig portioniert und dank Beca auch mal anders und modern vorgetragen.
Womit wir bei dem zweiten Aspekt wären: Beca und der ganzen A-capella Truppe. Die Individualität, die jedes Mitglied vom Anfang an hatte und lernte für seine Zwecke zu verwenden, hatte dem Film eine tolle Aussage gegeben. Denn keines der Mädels ist Perfekt, jede ist auf ihre Weise irgendwie durchgeknallt, hat ihre Macken und/oder ist einfach anders, als es die breite Masse ist und verlangt. Doch keine von ihnen lässt sich unterkriegen und jede hält – meistens – zur jeder und das sorgt für etwas ganz Besonderes.
Der letzte Aspekt ist, natürlich, was sollte es auch sonst sein, die Komik des Films, die unter anderem durch die verschiedenen Typen von Menschen, die aufeinander treffen, verursacht wird. Vor allem Fat Amy und ihre genialen Sprüche haben es mir angetan, denn auch wenn sie keine Modellmaße hat, so hat sie ein  Selbstbewusstsein wie keine zweite und ihre Sprüche sind einfach zum Niederknien (Wer den Film kennt, ich sage nur Amys vertikal Walking :D).
Alles in allem ist es ein Film der schön anzuhören und noch schöner anzugucken ist, sogar eine kleine Liebesgeschichte ist dabei, die jedoch nicht zu weit in den Fokus rückt, da die Bellas im Vordergrund stehen. Deshalb gibt es von mir auch 5/5 Sternen (Jaja, ich vergebe wirklich zu oft gute Punkte aber ich tu mir schließlich keine Filme an, bei dem mir schon der Trailer nicht gefällt, weshalb ich auch weniger enttäuschende Filme im Repertoire habe, die weniger als 3 Sterne verdienen ^^)

img001img001img001img001img001 5/5
Spieldauer: 108 Minuten

5,99€ als DVD auf Amazon

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