Türkisgrüner Winter – Carina Bartsch

Türkisgrüner Winter

Leben kann sehr kurz sein. Die einzige Hoffnung, die uns bleibt, ist, dass wir irgendwann darauf zurücksehen und finden, dass wir die Zeit für uns selbst und für andere sinnvoll genutzt haben


Vorsicht! Dies ist die Fortsetzung zu „Kirschroter Sommer“.
Somit enthält dieser Beitrag Spoiler!

Inhalt

Emely versteht gar nichts mehr. Nachdem sie auf Lucas Frage hin von dem eigentlich wirklich schönen, von ihr jedoch aus einem Gefühl heraus als ‚furchtbaren‘ bezeichneten, Campingausflug mit Elyas, seinen Freunden und Alex erzählt, werden nicht nur seine E-Mails immer rarer, sondern auch Elyas meldet sich einfach nicht mehr. Mehrere Male überlegt sie, ob sie Elyas vielleicht selbst kontaktieren soll, doch sie entscheidet sich letztendlich, ihn auf der bevorstehenden Halloween-Party zur Rede zu stellen. Diese läuft jedoch alles andere als geplant. Elyas scheint ihr aus dem Weg zu gehen sowie lieber überall anders zu sein, als dort, wo Emely ist und was tut man auf einer Party, auf der man immer verzweifelter wird, weil einfach nichts funktioniert? Genau, man mischt sich was schönes aus Wodka und Kirschsaft (Anspielung auf Titel des ersten Bandes?) und trinkt sich die Situation schön, was irgendwie auch nicht zu helfen scheint. Nach einem einschneidenden Zwischenfall reicht ‚angetrunken‘ jedoch nicht mehr als Zustand, um das ganze zu überstehen und Wodka pur wird mit der Zeit ein verlockenderes Getränk. Es kommt, wie es kommen muss und sie landet Hackedicht auf dem Sofa, neben ihr ein armer, von seiner Freundin verlassene Freddy Krüger (Oder Scheff – Wer kein Betrunken kann: Jeff), der wirklich eine tolle Gesellschaft zu sein scheint. Elyas hingegen ist mittlerweile ziemlich verzweifelt, was er mit dieser Saufnase anfangen soll. Immerhin ist sie so freundlicher als sonst, doch das macht das ganze Chaos und Durcheinander nicht wirklich besser. Wie soll das bloß weitergehen?

Meine Meinung:

„Geschichten muss man nicht nur lesen, man muss sie spüren.“ Dieser Satz steht groß über dem Klappentext und trifft perfekt auf dieses Buch zu, das den ersten Band an sogar noch übertraf. In weniger als 3 Tagen habe ich „Türkisgrüner Winter“ fertig gelesen, trotz Schule bis um 5 Uhr Abends und Bergen an Hausaufgaben, denn wer braucht schon Schlaf? Schon der erste Teil war sehr vielseitig. Witzig, romantisch und auch etwas traurig. Das ganze verstärkt sich hier jedoch nochmal. Man fiebert mit, als wäre man selbst Emely und fühlt, was sie fühlt, denn Carina Bartsch hat einen schönen Schreibstil, der sich auch hier flüssig ließt und es leicht macht, in die Geschichte einzutauchen. 
Eine meiner Lieblingsstellen (die ich auch erwähnen kann, ohne richtig zu spoilern), ist die Halloween-Party, denn mir ist die betrunkene Emely wirklich sympathisch! Sie ist viel zutraulicher und freundlicher, als in nüchternem Zustand und eben so witzig, wie es Betrunkene nicht selten sind. Allgemein war mir Emely sympathischer, denn sie war nicht mehr dauerhaft so abweisend Elyas gegenüber(Und wenn, dann doch aus gutem Grund) und meine „Mädchen, der will dich nicht veraschen, verdammt!“ Momente namen deutlich ab. In Elyas habe ich mich in diesem Teil verliebt und wie oft ein „Aaaaw“ oder ein Seufzen über meine Lippen kam, kann ich gar nicht mehr zählen. Doch auch die „Nein, nein, nein!“-Momente kamen sehr oft vor.
Mein einziges Problem war, dass ich jetzt Lust auf Weihnachten habe, weil einfach diese familiäre, winterliche Stimmung (Sogar Schnee gab es,  wer findet weiße Weihnacht nicht schön?“) und auch einen Elyas möchte! Da das jedoch keine Kritikpunkte sind, um Sterne abzuziehen, bekommt dieses schöne, romantische Buch, dass ich am besten um in die richtige Stimmung zu kommen, nochmal zur Weihnachtszeit lese, 5 von 5 Sternen.

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463 Seiten

Taschenbuch: 9,99€
E-Book: 2,99€

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3 Gedanken zu “Türkisgrüner Winter – Carina Bartsch

  1. Pingback: Montagsfrage #10 | Iri's World of Books

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