The Originals – Staffel 1

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Klaus: Hello, sister.
Rebekah: Oh, she (Hope) looks like her mother. Maybe there is a god after all.
Klaus: Well she has a hint of the devil in her eyes. That’s all me.


Vorsicht, dies ein Spinn-Off, weshalb manche Inhalte, wenn man „Vampire Diaries“ nicht kennt, unklar sein könnten. Außerdem könnte der Beitrag, da er über die komplette Staffel ist, Spoiler enthalten!

Inhalt

Klaus Mikaelson gehört zu der Familie der Urvampire, derer, die nicht umzubringen sind, lediglich mit dem Pfahl der Weißeiche, die schon lange ausgerottet wurde. Er ist jedoch nicht nur ein Vampir, sondern ein Hybrid, eine Mischung aus Vampir und Werwolf und damit eines der stärksten Wesen der Erde und manche behaupten ebenso eines der gnadenlosesten. Ebenfalls zu der Familie gehören Rebekah & Elijah, die Halbgeschwister von Niklaus, die kein Werwolfsblut in sich tragen. Die drei Geschwister kehren nach langer Zeit und einem gewissen Aufenthalt in Mystic Falls wieder nach New Orleans zurück, die Stadt, die sie selbst eins gegründet haben und aus der sie wegen ihrem Vater Mikael geflüchtet sind.
Was sie jedoch nicht erwartet haben, war den Vampir Marcel anzutreffen, der die Stadt mit eiserner Faust regiert. Marcel ist ein junger Mann, den Klaus einst als kleinen Jungen aus der Sklaverei gerettet, aufgezogen und anschließend zum Vampir gemacht hat. Außerdem hat und hatte er jetzt und früher immer wieder etwas mit Rebekah, was Klaus jesoch nicht so prickelnd fand. Die Mikaelsons sind bis zu ihrem Eintreffen in New Orleans davon überzeugt gewesen, dass er bei dem Feuer, das ausbrach, als Mikael versuchte sie zu töten, umgekommen sei, werden jedoch eines besseres belehrt, denn er hat ihre Stadt übernommen.
Klaus wäre nicht Klaus, wenn er nicht zu allem bereit wäre, um seine Stadt zurückzuerobern. Jedoch kommt ihm dabei einiges in die Quere. Nicht nur, dass die Vampire der Stadt Marcel treu ergeben sind, auch erfährt er, dass die temperamentvolle Werwölfin Hayley, mit der er in Mystic Falls einen One Night Stand gehabt hat, schwanger von ihm ist.
In den 22 Folgen der ersten Staffel, muss sich Klaus nicht nur damit abfinden, dass er Vater wird, er muss auch diejenigen bekämpfen, die seinem Kind den Tod wünschen, da keiner weiß, was genau es ist. Schließlich sind Klaus vorfahren Hexen, die Mutter eine Werwölfin und der Vater ein Hybrid. Und auch, wenn Klaus eine harte Schale hat und von den Meisten als gewissen- und gefühllos angesehen wird, so merkt man doch, dass er für seine Familie alles tun würde, doch ist alles auch genug, wenn man sich über Jahrhunderte Feinde angesammelt hat?

Meine Meinung

Da ich Vampire Diaries schon mit viel Spannung verfolge, war ich selbstverständlich unglaublich neugierig, als gesagt wurde, über die Urvampire würde nun eine eigene Serie gedreht werden, auch, wenn ich zu der Zeit noch kein großer Fan der Mikaelsons war. „The Originals“ belehrte mich jedoch eines Besseren. Jede Folge zeigte mehr und mehr, dass hinter den uralten, auf den ersten Blick kalten (Klaus), arroganten(Rebekah) oder immer beherrschten (Elijah) Vampiren, doch mehr Gefühl, Liebe und Schmerz steckt, als in „The Vampire Diaries“ dargestellt wurde.
Von den Mikaelsons habe ich vor allem Elijah ins Herz geschlossen. Seine hilfsbereite und diplomatische Art (und sein gutes Aussehen), schließt man einfach sehr schnell ins Herz, außerdem ist er der Mikaelson, der am wenigsten Brutalität an den Tag legt. Klaus ist jedoch derjenige, über den sich meine Meinung am deutlichsten gewandelt hat. Fand ich ihn bei Vampire Diaries furchtbar, rachsüchtig und war der Meinung, er sei ein totales Arschloch, so änderte sich bei jeder weiteren Folge der ersten Staffel meine Meinung. Wie er sich für seine ungeborene Tochter einsetzt und das Knistern zwischen ihm und Cami, sorgten dafür, dass ich in ihm nicht mehr nur den gefühllosen Killer sah. Vor allem so manche Offenbarung über seine Vergangenheit führte dazu, dass ich ihn nun viel besser verstehe und sympatischer finde. Auch wenn er mir immer noch deutlich zu rachsüchtig ist, wie wichtig ihm seine Geschwister und seine Tochter sind, ist wirklich rührend und zeigt, dass er doch ein Herz hat (Außerdem, hat er in den Szenen aus der Vergangenheit, um genau zu sein aus den ersten Jahren als Vampir, Ähnlichkeit mit dem Prinz aus Disenys „Die Schöne und das Biest“. Ob das nun schicksalhafter Zufall oder geplant ist, ist jedoch nicht ganz klar).
Was die weiblichen Charaktere betrifft, so mochte ich vor allem die starke, selbstsichere Hayley. Sie weiß genau um Klaus Grausamkeit und den Vorteil der Mikaelsons ihr gegenüber und trotzdem lässt sie sich nichts gefallen und kämpft sich durch, setzt sich durch und findet dabei auch noch etwas über ihre unbekannte Herkunft heraus. Ich mag die innere Stärke und den Mutterinstinkt. Sie ist eine unglaublich gute Anführerin und das auch ohne die Brutalität, die Klaus als Anführer an den Tag legt. Was ich besonders toll finde, ist natürlich die sich langsam entwickelnde Beziehung zwischen Hayley und Elijah. Er ist eine Art Ausgleich zu ihrem manchmal sehr feurigen Temperament und sie kitzelt aus dem so kühlen Elijah echte Gefühle heraus. Leider entwickelt sich nicht wirklich was, alles hängt irgendwie in der Luft und man hofft natürlich auf mehr in Staffel 2!
Auch Camille O´Connell (Cami), die Pfarrerstochter und Psychologistudentin, die Klaus dadurch kennenlernte, dass sie in der Bar Rousseau’s arbeitete, als dieser dort ankommt. Anfangs ist sie eine Art Freundin oder Fast-Freundin von Marcel und alleine deshalb beschäftigt sich Klaus schon mehr mit ihr, wobei man merkt, dass er auch immer mehr Sympathien für sie entwickelt. Etwas was ich an ihr sympathisch finde, ist, dass sie in Klaus nie nur den Bösewicht gesehen hat. Ob durch ihren Charakter, da sie nicht daran glaubt, dass Personen grundsätzlich böse sind, oder durch ihre Fähigkeiten als angehende Psychologin, ist sie dazu in der Lage ziemlich gut und schnell unter Klaus Fassade zu blicken. Als einziger Mensch unter übernatürlichen Wesen hat sie es schwer und ist anfangs auch noch nicht so groß in die Handlung eingebunden, doch das scheint sich mit jeder Folge mehr zu ändern. Ich finde sie ist mit ihrer sympathischen, netten und einfach menschlichen Art eine unverzichtbarer Charakter der Serie.
Die junge Hexe Davina, konnte ich anfangs überhaupt nicht leiden, sie schien mir unsympathisch und furchtbar, da sie die Hexen der Stadt verriet, obwohl sie selbst eine ist, doch dieses Bild änderte sich mit der Zeit, denn eigentlich kann einem Davina nur leid tun, das mächtige Erntemädchen einfach von so vielen ausgenutzt wird und für vieles keinen klaren Blick hat, weil sie vieles nicht weiß. Mit der zeit wird sie jedoch deutlich erfahrener und auch sympathischer.
Damit wäre von mir eigentlich alles Wichtige gesagt. Was sagt ihr? Was sind eure liebsten Charaktere aus Staffel 1?

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Ein Gedanke zu “The Originals – Staffel 1

  1. Ich kenne weder Vampire Diaries, noch the originals, habe mich aber gern mal darüber ein bisschen informiert 🙂 Vielleicht ziehe ich es doch mal in Erwägung, die Serien anzufangen 😀
    Ich kann dir ‚The 100‘ nur ans Herz legen! Eine geniale Sci-Fi Serie mit Badass Charakteren :3
    Liebe Grüße 🙂

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