Onyx: Schattenschimmer – Jennifer L. Armentrout

Onyx„[…] Bis Neujahr wirst du dazu stehen, absolut, wahnsinnig, unumstößlich und unwiderstehlich in mich verliebt zu sein.“


Vorsicht! Dies ist der zweite Band der Lux-Reihe. Somit enthält dieser Beitrag Spoiler!

Inhalt:

Es scheint, als wäre nun alles gut, denn die Arum sind besiegt und Katys Leben sollte nun eigentlich wieder normal weitergehen können. Naja, so normal ein Leben mit Aliens als Nachbarn eben sein kann. Doch so einfach ist es natürlich nicht.
Katy und Daemon scheinen nämlich dadurch, seit Daemon sie geheilt und vor dem Tod bewart hat, miteinander verbunden zu sein. Sie spüren die Anwesenheit des anderen als warmes Prickeln im Nacken und fühlen sich nur, wenn der andere in unmittelbarer Nähe ist, wirklich wohl. Für Daemon scheint das die perfekte Bestätigung dafür zu sein, dass sie zusammengehören. Als wäre es für Katy nicht auch so schon schwer genug, sich darüber klar zu werden, was sie für Daemon empfindet, denn sie ist davon überzeugt, seine Gefühle werden von dieser Bindung beeinflusst. Wie kann der unglaublich heiße Kotzbrocken auch sonst  etwas für sie empfinden, wenn man bedenkt, wie furchtbar er sich ihr gegenüber am Anfang verhalten hat und wie sehr er sie damit verletzt hat?
Doch das Gefühlschaos in Katys Innerem scheint nicht genug zu sein, denn die Heilung scheint noch mehr in ihr verändert zu haben, als sie anfangs angenommen hat. Wieso sonst kann sie plötzlich, genau wie die Lux, Gegenstände bewegen ohne sie zu berühren? So gut wie bei diesen funktioniert es jedoch nicht, so kommt es, dass sie mit ihren Gedanken Wasser abstellt, Gläser aus den Schränken schleudert oder in aller Öffentlichkeit Türen aufreißt.
Damit wird sie nicht nur eine Gefahr für ihre Alien-Freunde sondern auch für sich selbst, denn das Verteidigungsministerium scheint in der Kleinstadt seine Augen überall zu haben. Dass sich dieses als viel gefährlicher und zwielichtiger herausstellt, als jemals von Daemon, Dee und Katy angenommen hätten, macht das ganze noch gefährlicher. Der nicht ganz normale neue Mitschüler Blake sorgt für noch mehr Probleme und als Katy glaubt, die tot geglaubte Beth – Die Freundin von Daemons und Dees ebenfalls tot geglaubtem Bruder Dawson – gesehen zu haben, scheint das Chaos perfekt zu sein.

Meine Meinung:

Auch beim zweiten Lesen wieder unglaublich fesselnd und trotz der hohen Erwartungen durch Obsidian alles andere als Enttäuschend. Ich habe zwar deutlich länger als beim ersten Mal gebraucht, doch das lag wohl daran, dass ich die deprimierenden und traurigen Momente hinauszögern wollte, was natürlich ein recht unlogischer Gedanke ist. 😀
Alles in allem gefällt mir die Richtung, in die sich die Beziehung zwischen Katy und Daemon entwickelt, wobei Katy wirklich Durchhaltevermögen und Charakter zeigt, dadurch, dass sie Daemon trotz seiner wirklich charmanten und heißen Annäherungsversuche so lange widerstehen kann. Ich wäre wahrscheinlich schon spätestens auf Seite 100 schwach geworden oder schon auf den letzten Seiten von Obsidian xD.
Meiner Meinung nach war Katy aber auch zu stur, was ihre Gefühle und den Glauben in Daemons betraf. Ich habe mich jedes Mal, wenn sie wieder mit „Du tust das nur wegen der Bindung“ ankam, aufgeregt, als wäre Katy eine echte Person über die ich mich aufrege, wobei sie natürlich damit, dass er sich ihr gegenüber anfangs furchtbar verhalten, völlig recht hat.
Schade fand ich, dass Dee diesmal etwas zu kurz kam, sowohl in der Geschichte selbst als auch bei Katy, dessen Geheimniskrämerei die Freundschaft zwischen den beiden wirklich auf die Probe stellt und die ich ehrlich gesagt ziemlich dämlich von ihr finde, denn sie liest doch soviel und gern, da sollte sie doch wissen, dass es meistens nur noch schlimmer kommt, wenn man etwas wichtiges verheimlicht!
Dass es so viele Geheimnisse gibt, hängt mit den vielen überraschenden Enthüllungen und den sich überschlagenden Ereignissen zusammen, wobei sie sich eindeutig nicht im Negativen überschlagen, sodass es schon völlig banal wirkt, sondern die Höhen und Überraschungen genau richtig portioniert werden. Gerade wenn man sich von einem Ereignis erholt zu haben glaubt, scheint der nächste Schock zu kommen, der einen mit offenem Mund und Verzweiflung zurücklässt. Es war nicht so, wie in manchen Büchern, dass alle Überraschungen total offensichtlich waren. Entweder es geschieht etwas, was man überhaupt nicht erwartet hat oder etwas, das man zwar vermutet hat, dessen Ausmaß letztendlich jedoch noch größer ist, als vermutet.
Alles in allem war es einfach rundum fesselnd und sofort nach Beendigung von Onyx war es einfach unmöglich nicht sofort Opal lesen zu wollen, selbst beim zweiten Mal, weshalb ich nun auch dran bin. Und auch, wenn ich manche Ereignisse furchtbar fand und gerne öfter von Dee gelesen hätte, sind das keine richtigen Kritikpunkte, denn ein Buch kann ja nicht nur fröhlich sein und vor allem beim zweiten Lesen denke ich, dass die Sache mit Dee doch so geplant ist (leider). Deshalb gibt es natürlich 5 von 5. ^^

img001img001img001img001img001 5/5
464 Seiten

Gebundene Ausgabe: 19,99€
E-Book: 13.99€

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2 Gedanken zu “Onyx: Schattenschimmer – Jennifer L. Armentrout

  1. Pingback: Montagsfrage #10 | Iri's World of Books

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