Opal: Schattenglanz – Jennifer L. Armentrout

opal

„Ich liebe dich“, sagte ich, aber Daemon…
Daemon war nicht mehr da


Vorsicht! Dies ist der dritte Band der Lux-Reihe. Somit enthält dieser Beitrag Spoiler!

Inhalt:

Die vergangenen Ereignisse haben nicht nur Katys Leben, sondern auch das der Blacks in ihren Grundfesten erschüttert. Adam ist tot und Dee somit am Boden zerstört. Will, der Freund von Katys Mutter, hat sich als verlogener Mistkerl herausgestellt, der Daemon gezwungen hat ihn zu mutieren, und ist anschließend abgehauen. Zu guter letzt ist Dawson, der eigentlich tot geglaubte Bruder von Dee und Daemon, wieder aufgetaucht, jedoch ziemlich verändert und nicht mehr der fröhliche und offene  Alien-Junge, der er mal gewesen ist. Somit gibt es so einiges zu verarbeiten für Katy, deren Stimme durch die Torturen, während ihrer Gefangenschaft, immer noch klingt, wie die einer Kettenraucherin und die sich an Adams Tod die Schuld gibt und sich dadurch, dass Dee nicht mehr mit ihr redet und ihr ausweicht, darin bestätigt sieht.
Eigentlich müsste man meinen, jetzt wo Blake und Will weg sind, hätte Katy, Daemon und Dee Zeit das Geschehen zu verarbeiten und müssten höchstens darauf achten, ob das VM nach Dawson suchen würde, doch natürlich bleibt ihnen nicht gerade viel Zeit zum Verschnaufen oder Trauern. Denn Dawson will nichts lieber tun, als seine Beth aus den Fängen von Daedalus zu befreien, weshalb Dee und Daemon auf ihn aufpassen müssen, wie auf ein kleines Kind, wenn sie nicht wollen, dass er Kopflos die Organisation stürmt. Außerdem tritt Blake, dem Daemon die Chance gegeben hat zu fliehen, wieder auf den Plan und will Katy ein Angebot machen, dass sie nur schwer ausschlagen kann (Unter anderem, weil Blake ja auch immer irgendetwas, was sie dazu zwingt parat hat, wir kennen ihn ja).
Wird sie sich erneut auf die Zusammenarbeit mit ihm einlassen, nachdem er sie und jeden, der ihr wichtig ist, so sehr verraten und auch noch Adam getötet hat oder findet sie einen anderen Weg, die Probleme zu lösen, die sich immer höher vor ihr und den Black-Drillingen aufzutürmen drohen?

Meine Meinung:

Wie bereits „Obsidian“ und „Onyx“ lese ich „Opal“ nicht zum ersten Mal, doch nichtsdestotrotz habe ich mitgefiebert wie beim ersten Mal, nur Tränen sind zum Glück weniger geflossen. Die Beziehung zwischen Katy und Daemon ist weiterhin etwas, was das Herz schneller schlagen oder einen laut auflachen lässt. Obwohl noch so viel anderes in dem Buch geschieht, so verliert die Beziehung zwischen den beiden doch nie an Wichtigkeit oder Intensität, sie drängt sich gleichzeitig jedoch auch nicht in den Vordergrund und zerstört damit die Ernsthaftigkeit oder Spannung, wie es bei manchen Büchern der Fall ist. Jennifer L. Armentrout hat es geschafft, ein perfektes Gleichgewicht zwischen den sich aufbauenden Probleme der gefährlichen Handlung und der an Leidenschaft gewinnenden Beziehung von Daemon und Katy zu erzeugen, sodass nichts zu kurz kam.
Auch Dee gewann wieder an Wichtigkeit, wenn auch nicht mehr so, wie in „Obsidian“. Ihre Distanz zu Katy hat mir fast schon selbst weh getan, weil ich mich so gut in Katy hineinversetzen konnte und immer die wundervolle, fröhliche und aufgedrehte Dee aus dem ersten Teil in Erinnerung hatte und vermisste. Jedoch hatte man als Leser auch Verständnis für Dee, denn wenn sie so einfach über Adams Tod und über die Erkenntnis, wie viel ihre beste Freundin ihr verheimlich hatte, hinweg gekommen wäre, wäre es unrealistisch gewesen.
Mein Hass auf Blake zog sich durch das gesamte Buch, ab dem Moment, indem er wieder aufgetaucht ist. Leider kann ich mich hier auch nicht genauer über ihn aufregen, da das für große Spoiler sorgen würde.
Was mir an der ganze  Reihe gefällt, ist die Tatsache, dass man in jedem Buch ein wenig mehr über die Lux erfährt. Man erfährt immer so viel, dass es reicht, um die Handlung zu verstehen und keine tausend Fragezeichen im Kopf zu haben, jedoch ist einem auch klar, dass da noch viel mehr ist, was die Spannung aufrecht erhält. Man lernt die faszinierenden Lux von Buch zu Buch besser kennen, so als sei man selbst ein Charakter aus dem Buch, als sei man selbst Katy.
Was Katy angeht, so gefällt mir ihre Entwicklung. Sie ist viel selbstsicherer als am Anfang noch, was bei allem, was sie erlebt hat, nur verständlich ist und man lernt mehr Fassetten ihrer Persönlichkeit kennen.
Etwas zu bemeckern habe ich jedoch und das sind die zu oft auftretenden Fehler im Buch. Wörter sind falsch geschrieben oder es steht sogar ein anderes da, Namen sind verwechselt oder Kommas fehlen. Wenn es nur wenige Fehler sind, fällt sowas nicht auf, jedoch waren es manchmal solch gravierende Fehler, dass es den Lesefluss etwas gestört hat.
Was mir außerdem nicht so gut gefallen hat, war das Ende, das fand ich natürlich furchtbar und ich glaube nicht, dass ich es bis Weihnachten überlebe, da bekomme ich nämlich Origin :D.
Das Buch bekommt, da ich wegen der erwähnten Fehler ungern einen Stern abziehen würde, das hat ja mit dem Inhalt nichts zu tun,  noch 5 von 5 Sternen.

img001img001img001img001img001 5/5
459 Seiten

Gebundene Ausgabe: 19,99€
E-Book: 14,99€

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Ein Gedanke zu “Opal: Schattenglanz – Jennifer L. Armentrout

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