Illuminae: Die Illuminae Akten_01 – Amie Kaufman & Jay Kristoff

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„Das Universum schuldet dir nichts, Kady.
Es hat dir schon alles gegeben.
Es hat lange vor dir existiert,
und es wird dich noch sehr lange überdauern.
Es wird dich noch sehr lange überdauern.
Es wird sich nur an dich erinnern,
wenn du etwas Erinnerungswürdiges vollbringst.“
– S. 570


Inhalt:
Kady und Ezra denken, das schlimmste an diesem Tag ist, dass sie sich nach einem riesigen Streit voneinander getrennt haben. Als dann jedoch eine Flotte der Firma BeiTech den Planeten, auf dem die Kolonie der beiden siedelt, angreift, merken sie, wie klein ihre Probleme bisher gewesen sind. Gerade so schaffen sie es noch, sich in Sicherheit zu bringen und landen dabei auf zwei unterschiedlichen Raumschiffen, Kady auf dem Forschungsschiff Hypatia und Ezra auf dem stark angeschlagenen Kampfschiff Alexander, das von der künstlichen Intelligenz AIDEN gesteuert wird.
In Sicherheit sind sie dadurch jedoch noch lange nicht, denn die Rettung liegt über 6 Monate entfernt und das letzte und größte verbliebene Kampfschiff von BeiTech, die Lincon, verfolgt die drei langsameren Schiffe, um die Überlebenden und die mit ihnen einhergehenden Beweise endgültig zu vernichten. Als wäre dies noch nicht genug, breitet sich ein durch eine Biowaffe ausgelöstest Virus immer weiter aus, außerdem verhält sich AIDEN, der für die Abwehr, den Antrieb und die Kontrolle des Schiffes unabdinglich ist, immer seltsamer und unvorhersehbar…

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Media Monday #244

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Ich mache auch endlich wieder einmal beim Media Monday mit, wie immer von Wulf.
Irgendwie hatte ich die letzten Tage nie Zeit, aber das ändert sich heute.


 

1. Es ist/war wieder Zeit für die Oscars. Meine Meinung:
Ich bin unglaublich froh, dass Leonardo DiCaprio endlich den Oscar bekommen hat, der so überflüssig war! Den hat er schon vor Jahren verdient.

2. Eine Werkschau der Produktionen von/mit -.

3. Filme und Serien haben vieles gemein, unterscheiden sich aber auch in mindestens ebenso vielen Punkten. Tendenziell bevorzuge ich Serien, da die meisten Storys, da man so die Charaktere viel besser kennenlernen und die Geschichte so auch viel detailreicher ausgearbeitet werden kann.

4. Der März steht vor der Tür und da freue ich mich am meisten auf hoffentlich besseres Wetter sowie das Erscheinen von ‚Die Bestimmung – Allegiant‘ in den deutschen Kinos (17.03.2016).

5. Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich niemals glauben, dass Joyce Ilg bereits 32 Jahre alt ist!

6. Peter Lustig wird mir immer für einen Teil meiner Kindheit im Gedächtnis bleiben, schließlich war ‚Löwenzahn‘ etwas, was sehr vielen in der Kindheit so manches beigebracht hat und was einfach nicht wegzudenken ist.

7. Zuletzt habe ich ‚Die Bestimmung – Letzte Entscheidung‘ von Veronica Roth gelesen und das war eine positive Überraschung, weil ich mir weniger von dem Buch versprochen hatte.

So, das war’s für heute von mir!
Liebe Grüße

Iri^^

Die Bestimmung: Letzte Entscheidung – Veronica Roth

Die Bestimmung 3Und ohne dass man es mir sagen muss, weiß ich, das echte Liebe genau das bewirkt
– sie macht einen wertvoller als zuvor –
wertvoller, als man es je für möglich gehalten hätte.
Das hier ist echte Liebe.


Vorsicht! Dies ist der 3. Band der Trilogie. Somit enthält dieser Beitrag Spoiler!

Inhalt:

Die Tyrannin Jeanine ist besiegt, doch das heißt noch lange nicht, dass der Krieg und die Rebellion nun ein Ende hat. Denn an ihre Stelle tritt Evelyn, die mit ihrer Armee der Fraktionslosen jegliche Art von Fraktionen abgeschafft hat und alles, was nur im entferntesten an das System erinnert, verbietet.
Tris und Tobias, alias Four, sowie ihre Freunde wollen sich das jedoch nicht gefallen lassen, wo sie doch mit so vielen Verlusten und gerade noch so mit dem Leben einer ähnlichen Tyrannei entkommen sind. Sie wollen Edith Priors Anweisungen folgen und die Welt hinter dem Zaun erkunden, wo angeblich noch andere Menschen überlebt haben sollen, ganz anders, als sie es bisher immer geglaubt haben sollen. Das Evelyn dies verbietet, ist ihnen dabei selbstverständlich egal, denn weder Tris noch Four lassen sich nach allem, was sie erlebt haben noch etwas verbieten.
Das größte Problem stellt sich ihnen dabei jedoch nicht innerhalb des Zauns und beim Versuch hinauszukommen, sondern draußen, wo alles komplett anders ist, als sie es erwartet haben. Ihre komplette Weltsicht wird dabei auf den Kopf gestellt und wie so oft, wissen sie nicht, wem sie nun glauben sollen, denn bisher hat jede Art von Regierung sie bitter enttäuscht. Hinzu kommt die Tatsache, dass das, was sie außerhalb des Zauns erfahren sowie die Folgen davon, auch Tris und Tobias Liebe zu einander schwer ins Wanken bringt.
Werden sie es wieder einmal schaffen heil aus der Sache herauszukommen und endlich den Frieden in die Stadt und für sich selbst zu sichern oder bricht am Ende doch alles zusammen?

Meine Meinung:

Dies war das letzte Buch, das mir noch gefehlt hat, um die Winter-Read-Challenge erfolgreich zu meistern und auch wenn es ziemlich knapp geworden ist, wie man mit Blick auf den Kalender erkennt, habe ich es noch rechtzeitig geschafft! „Die Bestimmung: Letzte Entscheidung“ fällt unter die Kategorie „Aufgetaut“ – Ein Buch, das auf Eis gelegt wurde.

Dass ich eine ganze Weile gebraucht habe, um den letzten Teil der Reihe zu lesen, hat zwei Gründe. Der erste Grund ist, dass mich der 2. Teil der Trilogie nicht so unbedingt begeistert hat und der zweite, dass ich ziemlich fies und ohne Vorwarnung gespoilert wurde, was mir dann erst einmal endgültig die Lust an dem Buch verdorben hat.
Umso schöner ist es, dass mich das Buch am Ende wirklich positiv überrascht hat, auch wenn es anfangs etwas gedauert hat, bis es wirklich spannend wurde. Die Welt außerhalb des Zauns ist in einigen Teilen so, wie man erwartet hat, in anderen jedoch ziemlich unerwartet, was die Neugier weckt, da man immer mehr darüber erfahren möchte und wie die Protagonisten darauf reagieren.
Ich mochte die Tatsache, dass es nicht mehr hauptsächlich um einen revolutionären Krieg, Mord und Flucht ging, wobei das natürlich auch hier eindeutig nicht zu kurz kam, was bei einer Dystopie aber oftmals fast schon selbstverständlich ist, genauso wie das Grundprinzip der tyrannischen Regierung. Das die Handlung jedoch nicht mehr nur noch fast ausschließlich aus dem Kampf bestand, ließ mehr Platz für die Beziehung zu Four und für neue Eindrücke.
Ein wenig schade war, dass nicht mehr so viel auf Leute wie Cara und Christina eingegangen wurde. Sie kamen teilweise nur ziemlich selten vor und wenn dann nur kurz, wobei es ab und an doch Stellen gab, wo etwas tiefer auf sie eingegangen wurde, diese reichen jedoch nicht an den ersten Teil heran, wo die Freundschaft einen größeren Platz gehabt zu haben schien. Ein Grund dafür könnte wohl gewesen sein, dass es allgemein ziemlich viele Nebencharaktere gab, was es letztendlich nicht nur manchmal schwer machte, was die Namen anging (vor allem, wenn es 1 Jahr zurückliegt, dass man den 2. teil gelesen hat) sondern auch für die Autorin das tiefer Eingehen auf diese Charaktere.
Was der Autorin jedoch gut gelungen ist, ist die Entwicklung, die Tris innerhalb des zweiten teils durchgemacht hat, darzustellen. Während sie dort noch von innerer Zerrissenheit, Schuldgefühlen und auch Todessehnsüchten geplagt war, erkennt man hier, dass sie die Sicherheit und das Selbstbewusstsein, dass sie während ihrer Zeit bei den Ferox aufgebaut hat, zurückerlangt hat. Bei Tobias hingegen erkennen wir hier dafür umso besser seine weiche Seite, von der wir bisher eher weniger kennen lernen durften.
Dass man diese nun besser erkennt, liegt wohl unter anderem daran, dass das Buch nicht nur aus einer, sondern aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Die Kapitel, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind, sind abwechselnd aus Tris und Tobias Sicht verfasst und ermöglichen uns somit eine vielschichtigere Einsicht in das Geschehen und damit deutlich mehr Spannung und Intensität, da man nicht nur mit einer sondern gleich mit zwei Personen mitgefiebert hat. Mein Problem bei dieser Neuerung lag daran, dass man vor allem anfangs schnell durcheinander kommt, wessen Perspektive man gerade ließt. Es wäre wahrscheinlich klüger gewesen, die Kapitel aus Tobias Sicht in der Er-Perspektive zu verfassen, da so deutlicherer Unterschied vorhanden gewesen wäre.


—VORSICHT JETZT KOMMT EIN SPOILER!!!—
Was mich ja wirklich fertig gemacht hat, war das Ende. Wer dieses nicht erfahren möchte, sollte jetzt am besten NICHT weiterlesen! Dass eine so wichtige Person stirbt, hat mich einfach tot traurig gemacht und es war auch emotional super dargestellt, sodass ich mitweinen musste. Unzufrieden bin ich mit diesem Ende trotzdem, aber eher persönlich, weil ich mir einfach so sehr ein Happy End für Tris und Four gewünscht hätte, nach allem, was sie durchmachen mussten. Stattdessen passiert sowas! Wobei ich die Art, wie sie stirbt sehr gut finde, es hat einfach zu allem gepasst und vor allem zu ihr.


Alles in allem gebe ich dem Buch 3 1/2 Sterne, da es doch nicht ganz für 4 gereicht hat, weil mir dann doch etwas gefehlt hat. Ich freue mich auf jeden Fall auf die bald im Kino laufende Verfilmung und bin neugierig, wie die Außenwelt und das Ende wohl auf der Leinwand umgesetzt wurden.

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3 1/2 /5
506 Seiten
Verlag: cbt

Gebundene Ausgabe: 17,99€
Taschenbuch: 9,99€
Kindle: 8,99€

Mockingjay – Teil 2

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„Ladys & Gentleman, willkommen zu den 76. Hunger spielen.“ 

Vorsicht! Dies ist der vierte Film der Panem-Trilogie. Somit enthält dieser Beitrag Spoiler! 

Die Bücher habe ich schon vor einer ganzen  Weile gelesen, nun läuft auch der letzte Teil – Mockingjay Teil 2 (Buch: Die Tribute von Panem – Flammender Zorn von Suzanne Collins) – der US-amerikanischen Dystopie mit Jennifer Lawrence im Kino und sorgt für volle Säle. Letztes Dienstag war natürlich auch ich im Kino und habe mir nach den ersten 3 Teilen nun auch diesen angesehen.


Inhalt:

Es scheint kaum schlimmer für Katniss kommen zu können. Peeta will sie am liebsten tot sehen und denkt, sie ist böse und/oder eine Mutation des Kapitols, es herrscht Krieg in Panem wobei die Gegner die besseren waffen haben und Katniss hängt in Distrikt 13 fest, denn Präsidentin Coin weigert sich, sie ins Kapitol zu schicken. Nach einiger Diskussion schafft Katniss jedoch Coin davon zu überzeugen, sie nach Distrikt 2, das Distrikt mit dem größten Waffenlager, zu schicken, wo die Kämpfe gegen die Anhänger des Kapitols immer größer werden. Wie immer hat Katniss so ihre Probleme damit, darauf zu hören, was andere ihr auftragen und vor allem so aufzutreten und Propaganda zu machen, wie es von ihr erwartet und verlangt wird.
Dies sorgt letztendlich dafür, dass sie trotz dem Verbot von Coin ins Kapitol mitfliegt, wo jedoch eindeutig nichts so läuft, wie es sie und das ihr zugeteilte Team gerne hätte. Dass Peeta auch noch plötzlich im Kapitol auftaucht und ihrer Truppe zugeteilt wird, kann Katniss nicht mal mehr ihrer eigenen Truppe trauen, denn egal wie viel sie für ihn empfindet, wie soll sie jemandem vertrauen, der sie während seinen zwischenzeitlich aufflammenden Ausbrüchen unbedingt umbringen möchte?

Meine Meinung:

Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich mir den Film ansehen sollte. Die Bücher fand ich gut und die Filme sind auch nicht schlecht gemacht, doch fand ich den ersten Teil von Mockingjay nicht so super berauschend und Krieg und Action sind sowieso nicht so meins in Filmen und davon gab es bei Mockingjay Teil 2 ja mehr als genug. Man kann natürlich auch nicht erwarten, dass ein Film genauso gut oder gar besser als das Buch wird, deshalb setze ich das gar nicht erst voraus.
Allgemein würde ich sagen, der Film ist gut. Die Liebesgeschichte zwischen Peeta und Katniss kommt meiner Meinung nach sogar besser zur Geltung als im Buch, doch ist sie mir trotzdem irgendwie zu hintergründig, immer nur so nebenbei, dabei ist sie ein wichtiger Bestandteil des Geschehens, wenn sie am Anfang auch gespielt gewesen ist. Diesen Kritikpunkt hatte ich jedoch auch beim Buch schon, vor allem das Ende missfiel mir.
Was mir jedoch sehr gut gefiel, war Katniss rebellische Persönlichkeit, die sie letztendlich ausmacht und zu einer so charakterstarken und großen Persönlichkeit macht. Diese Persönlichkeit wird im Film sehr gut dargestellt. Vor allem Katniss Outfit unterstützt das: Die starke Kämpferin aber immer noch eine Frau, denn das sexy schwarze Kampfoutfit unterstreicht sowohl ihre weibliche als auch ihre kämpferische Seite. Einen Punkt abziehen muss ich jedoch was das betrifft. Dafür, dass sie eine Kriegerin ist, mitten im Krieg und Kriegsgebiet, sieht sie einfach viel zu gepflegt und ordentlich aus! Klar, sind mal Dreck und Schrammen zu erkennen aber meiner Meinung nach zu minimal, um es realistisch darzustellen.
Die Effekte waren wirklich gut gemacht, die Explosionen und Monster realistisch gestaltet (für einen Action/Sience Fiction Film) und man hatte nicht das Gefühl, dass daran gespart wurde oder man übertrieben hat. Was ich jedoch völlig unnötig fand, war den Film auch in 3D zu zeigen. Ich habe ihn in der dritten Dimension gesehen, weil die Karten dafür ein Geschenk waren, doch hätte ich sie mir selbst gekauft, hätte ich mein Geld eindeutig nicht dafür ausgegeben, denn es war wirklich nicht nötig oder ein großer Unterschied. Ich vermute dabei geht es hauptsächlich um das Geld, da der Preis für 3D höher ist.
Allgemein kann ich also sagen, dass ich den Film gut fand, denjenigen, die das Buch mochten und nicht zu den total kritischen Menschen gehören, die meinen alles, was im Buch passiert, muss im Film genauso umgesetzt werden, kann ich es empfehlen, unbedingt sehen muss man es jedoch nicht. Deshalb 3 1/2 von 5 Sternen.

Regie: Francis Lawrence
Hauptdarsteller: Jennifer Lawrence,
Josh Hutcherson
& Liam Hamsworth
Premiere: 4. Nov. 2015 in Berlin

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3,5/5