Flames´n´Roses: Lebe lieber Übersinnlich – Kirsten White

Flames´n´roses

„Hiermit verhafte ich Sie unter Berufung auf das Internationale Abkommen zur Kontrolle Paranormaler, Paragraf 3, Absatz 7 des Vampirüberwachungsgesetzes. Sie sind verpflichtet, sich innerhalb von 12 Stunden in der nächsten Meldebehörde in Bukarest einzufinden.[…]“


Inhalt

Man kann Evie als einiges bezeichnen. Als neugierig, als Girly (Das Mädchen ist echt vernarrt in die Farbe Rosa!), als vorlaut, jedoch eindeutig nicht als normal. Die 16 Jährige arbeitet nämlich seit ihrem 8. Lebensjahr für die IBKP (Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler) und ist dort ein ziemlich wichtiges Phänomen, denn sie besitzt als einziges die Gabe hinter die Fassaden paranormaler Wesen zu blicken. Das heißt, im Gegensatz zu uns Normalsterblichen würde sie sich nicht von dem tollen Aussehen eines Damon Salvators – wer es nicht kennt, ein Protagonist der Serie The Vampire Diaries – täuschen lassen, sondern würde einen über 100 Jahre alten, ziemlich runzligen und ekligen Körper sehen (beunruhigende Vorstellung für mich als Damon Fan, die ich einfach mal verdränge :D).
Diese Fähigkeit sorgt dafür, dass sie ziemlich wichtig für die Organisation ist, denn ohne jemanden, der die Vampire, Werwölfe, Moorhexen, Feen usw. als solches erkennt, wäre die Arbeit der IBKP wirklich deutlich mühsamer. Auch wenn sich Evie manchmal ein normales Leben wünscht, so kann sie im Großen und Ganzen nicht über ihre Situation klagen, denn sie kennt es ja auch nicht anders, was alleine ihr Freundes- & Feindeskreis deutlich zeigt, schließlich kann nicht jeder von sich behaupten, er hätte eine Nymphe als beste Freundin und eine Fee als Ex, mit normalen Menschen hat sie kaum zu tun, eigentlich nur mit Raquel, ihrer Vorgesetzten und mehr oder weniger Adoptivmutter.
Ein normales unnormales Leben eben, das jedoch vollkommen auf den Kopf gestellt wird, als plötzlich Lend in das Hauptquartier der IBKP einbricht und sich dort erst mal als Raquel ausgibt. Die von diesem unbekannten Wesen, dass anscheinend die Gestalt anderer annehmen kann, geschockte Evie verpasst dem armen Lend erst einmal einen ordentlichen Stromschlag mit Tasey (Ihr rosaner mit glitzersteinchen überzogener Taser), welcher, weil keiner eine Ahnung davon hat, was er eigentlich ist und weshalb er eingebrochen ist, dann erst mal weggesperrt wird.
Evie, deren Neugier an diesem Jungen geweckt ist, der unter seinem Cover kaum älter ist als sie und dazu noch wirklich hübsche Augen hat, sorgt dafür, dass sie immer wieder Wege sucht und findet, um ihn in seinem Gefängnis zu besuchen, auch wenn Raquel das ganze überhaupt nicht gut heißt. Endlich hat die Junge Evie jemanden in ihrem Alter, mit dem sie die Zeit verbringen kann! Wobei Lend nicht nur für etwas Abwechslung in ihrem Leben sorgt und ihre Gefühle durcheinanderbringt, sondern sie auch dazu bringt, sich Gedanken über verschiedenes zu machen und Fragen zu stellen. Was ist sie eigentlich, dass sie Fähigkeiten hat, die kein anderer besitzt? Wieso ist sie ein Hauptbestandteil der IBKP, bekommt aber nur so wenig gesagt? Und die wichtigste aller Fragen: Hat oder hatte sie je eine Wahl, was ihre Zukunft betrifft?
Vor allem die letzte Frage ist es, die Evie beschäftigt, als sich die Ereignisse zu überschlagen beginnen. Wesen werden von irgendeinem Unbekannten getötet und ihr penetranter Feen-Ex spricht die ganze Zeit von irgendeiner Prophezeiung, in der sie die Hauptrolle spielen soll. Dabei will Evie doch einfach nur normal sein und ein wenig Liebe wäre auch ganz schön!

Meine Meinung

 Ich fange am Besten mal beim Cover des Buches an, dieses hat mich schließlich erst auf das Buch aufmerksam gemacht. Es hat etwas mädchenhaftes und feminines, dadurch, dass es in verschiedenen Grautönen und rosa gehalten ist, die schwarze Überschrift sticht da natürlich gleich heraus und die geschwungene Schrift verstärkt nochmal das verspielte, mädchenhafte. Auf jeden Fall fand finde ich das wirklich schön, es hat vor allem durch die vielen Rosen etwas romantisches und gegen Romantik habe ich eindeutig nichts einzuwenden :D. Das Buch selbst ist ebenfalls sehr hübsch verziert, wie man auf dem Bild erkennen kann. Rosa Seitenzahlen und rosa Überschriften, die dazu noch hübsch verziert und ebenfalls in dieser verschnörkelten Schrift geschrieben waren, gaben dem Buch irgendwie etwas liebevolles, wobei die Farbe Rosa mir zum Ende hin zum Hals raushing, Evie ist eindeutig zu vernarrt in diese verdammte Farbe!
Womit wir schon beim Inhalt währen. Allgemein ist die Handlung wirklich spannend, da Evies ganzes Leben so ungewöhnlich ist und dann auch noch viele offene Fragen auftauchen und mit ihnen neue Probleme. Ein bisschen schwierig war es für mich in das Buch hineinzufinden, da man irgendwie völlig in die Handlung hineingeworfen wird, so kam es zumindest mir vor. Im Großen und Ganzen hat mir eine gewisse Tiefe gefehlt. Vielleicht waren auch meine Ansprüche nach „Türkisgrüner Winter“ einfach zu hoch, doch ich fand, es wurde zu wenig auf das Innenleben von Evie eingegangen. Die Handlungen kamen alle so kurz rüber und ich hatte das Gefühl ich konnte mich einfach nicht richtig hineinfühlen in eine Situation, denn gerade, wenn es begann in die Tiefe zu gehen, ob bei fröhlichen, witzigen oder traurigen Ausschnitten, war es schon wieder vorbei. Vielleicht war es auch das Kindische an Evie, dieses Girlyhafte, was mir dieses Gefühl gegeben hat, da ich selbst zwar schon ein ziemliches Mädchen-Mädchen bin, das typische Girly-Dasein mich aber eher abschreckt :D. Ich weiß es nicht genau aber dieser Faktor hat verhindert, dass das Buch eins war, was ich auf keinen Fall aus der Hand legen konnte. Auch brenne ich nicht so sehr darauf, wie beispielsweise bei Opal, den nächsten Band zu lesen, werde es irgendwann aber (wann ich vielleicht mal Zeit finde) trotzdem tun, da mir das Buch ja trotzdem gefallen hat und ich wissen möchte, wie es mit Evie weitergeht.
Aufgrund der erwähnten Kriterien, bekommt „Flames´n´Roses von mir 3 von 5 Sternen. Bleibt zu hoffen, dass der nächste Band die gewünschte Tiefe bringt!

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381 Seiten

Gebundene Ausgabe: 17.95€
E-Book: 9.99€

Plötzlich Prinz: Das Schicksal der Feen – Julie Kagawa

Plötzlich Prinz

„Mein Name ist Ethan Chase.
Vor knapp einer Woche wurde ich ins Land der Feen verschleppt.
Schon wieder.“


Vorsicht! Dies ist der zweite Band sowie ein Spin-Off der Reihe „Plötzlich Fee“. Somit enthält dieser Beitrag Spoiler! 

Zusammenfassung:

Ethan Chase ist nach einer Woche, in der er des Öfteren fast umgebracht wurde, zurück aus der Welt der Feen, dem Nimmernie. Froh, sein Leben weiter führen und die ihm so verhassten Feen wieder ignorieren zu können, kehrt er nach Hause und in die Schule zurück, in der sich schon Zahlreiche Gerüchte um sein Verschwinden ranken. Ein Grund, weshalb sein  Verschwinden so großes Aufsehen erregt hat, ist, dass er zusammen mit der beliebten und Leukämie erkrankten Mackenzie St.James, Kenzie genannt, das Abenteuer im Feenreich bestritten hat, deren Verschwinden für einen Aufschrei an der ganzen Schule gesorgt und Ethans Image noch schlechter gemacht hat, als es schon gewesen ist.  Dass er schon an seinem ersten Tag zurück in der Schule ins Büro des Direktors gerufen wird, wo schon die Polizei wartet, um ihm Fragen über seinen Verbleib sowie über die total veränderte Halbfee Todd Wynham zu stellen, bringt die Gerüchteküche erst recht zum Brodeln. Da er und Kenzie sich auf die Story geeinigt haben, dass Ethan sie auf ihre Bitte hin, nach New York gefahren hat, weil sie unbedingt nochmal diese Stadt sehen wollte, ehe die Leukämie ihr die Möglichkeit dazu nimmt, bleiben ihm weitere Konsequenzen erspart.

Dass Kenzie sofort nach ihrem Trip mit Ethan im Krankenhaus landet, scheint die komplette Schule gegen den Jungen mit dem Blick anzustacheln, da für seine engstirnigen Mitschüler eindeutig er die Schuld trägt, dabei macht er sich selbst schon die größten Vorwürfe, dass er dem mutigen Mädchen, für das er immer mehr Gefühle entwickelt, zu viel zugemutet haben könnte.

Jedoch ist die Schule, trotz prügelnder, hohlköpfiger Quarterbacks eindeutig nicht Ethans größtes Problem, denn sein Neffe Keirran ist spurlos verschwunden und nachdem sich nicht nur seine Schwester, die Eiserne Königin Meghan, sondern auch die verbannte Sommerfee Annwyl, Keirrans verbotene Liebe, deswegen an ihn wenden, beschließt er sich trotz seines Widerwillens ein weiteres Mal in die Angelegenheiten der Feen einzumischen und seinen Neffen zu suchen, der verzweifelt nach einem Weg sucht seine geliebte Annwyl zu retten, die nach den Torturen bei den Vergessenen schneller als normale Verbannte dahinzuschwinden begonnen hat. Doch wie weit würde der junge Prinz für die Liebe gehen, wenn sein Vater dafür schon bis ans Ende der Welt gegangen ist und wird sich die Prophezeiung von Ethans Tod erfüllen und Keirran dem Bösen verfallen, wie es das Orakel befürchtet hat? Diese Fragen werden in diesem Teil auf jeden Fall gelüftet, doch man darf auch nicht zu viel verraten.

Meine Meinung:

Wie schon im ersten Band, hatte ich durch meine Begeisterung an „Plötzlich Fee“ hohe Anforderungen an dieses Buch, die hier im Gegensatz zum ersten Band jedoch nicht enttäuscht wurden. Während ich im ersten Band des öfteren genervt von Ethans nörgelnder Art und seinem Gemecker über die schrecklichen Feen war, war das im zweiten Teil glücklicherweise nicht der Fall, vielleicht hängt diese Tatsache teilweise mit seinen Gefühlen zu der taffen und rebellischen Kenzie zusammen, die durch ihre sture und erfrischend optimistische Art, die so anders ist als Ethans, auch in „Das Schicksal der Feen“ viel frischen Wind in die Story bringt. Ethans positive Entwicklung ist deutlich sichtbar (Frauen machen eben alles besser 😉 ) und macht mir somit alles wieder sympathischer, da nichts schlimmer ist, als ein Protagonist, von dem man genervt ist.

Die Story selbst ist wieder mal vielschichtig und reißt den Leser mit, wie man es von Julie Kagawa kennt und liebt. Natürlich ist es schade, dass tolle Charaktere aus „Plötzlich Fee“, wie Ash und Meghan nur selten Auftauchen, doch ihre Geschichte ist vorbei. Dafür finden Puck und Grim wieder mehr Platz (Das Nimmernie ohne Grim geht auch nicht!) und sorgen wie schon bei Meghan für das gewisse Etwas.

Das schlimmste war auch hier wieder das innige Mitfiebern mit den Charakteren, da sich Höhen und Tiefen so schnell (aber nicht zu schnell) abwechseln, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.  Ich habe schallend gelacht und nicht selten stand ich völlig neben mir vor Erschütterung, vor allem das Ende, das einen zwar mit vielen Antworten, jedoch mit mindestens genauso vielen neu aufgestellten Fragen zurücklässt, doch ich will nicht zu viel verraten.

Etwas, was mir persönlich sehr gefallen hat, waren immer wieder aufkommende Parallelen zwischen den Charakteren von „Plötzlich Fee“ & „Plötzlich Prinz“, die die enge Familiäre und/oder das Schicksal betreffende Verbundenheit verdeutlichen. Wie Puck zum Beispiel schon des Öfteren feststellt, haben Keirran und Ethan gewisse Ähnlichkeit mit dem Gespann Ash und Puck, das vor vielen Jahren das Nimmernie gemeinsam unsicher machte und auch Keirrans Art und seine grenzenlose Liebe zu Annwyl erinnert doch stark an einen gewissen Feenvater, der bis ans Ende der Welt ging, um bei seiner wahren Liebe zu sein. Diese kleinen Feinheiten, die man als Fan der Reihe leicht erkennt, sehe zumindest ich immer wieder gerne.

Alles in allem bekommt die Reihe von mir 4,5 von 5 Sternen. Den halben Stern Abzug gibt es, weil Ethans Art an manchen Stellen immer noch recht anstrengend war, doch das ist wohl etwas, zu dem jeder eine eigene Meinung hat.

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479 Seiten

Gebundene Ausgabe: 16,99€

eBook: 13,99€

Plötzlich Fee – Julie Kagawa

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Da ich wegen der Schule kein neues Buch anfangen wollte, entschied ich mich, eine weiteres Mal in die Welt einer meiner absoluten Lieblingsreihen einzutauchen und damit auch in das Feenreich Nimmernie (mir gefällt das Original ‚Nevernever‘ etwas besser, es klingt irgendwie, wie in einem Märchen ^^). Ein weiteres Mal reiste ich mit Meghan durch das erschreckende Reich des Lichten Volks, der seelenlosen Wesen, die man Feen nennt (Jaja. Von wegen Tinkerbell und Lillifee). Was ziemlich schnell auffällt ist, dass der Inhalt nicht ganz so ist, wie man es bei dem glitzernden, schönen und mädchenhaften Covern und dem Titel „Plötzlich Fee“ erwartet hätte. Denn das sogenannte Reich der Feen ist nicht so unschuldig, wie man es sich dank dem üblichen Feenklischee vorstellt. Das zeigt sich alleine schon dadurch, dass die Feen Meghans Halbbruder Ethan entführen, was überhaupt der Anstoß dazu ist, dass Meghan ihre wahre Natur als Halbfee entdeckt. Und nicht nur irgendeine, sondern die Tochter von Oberon, dem Feenkönig des Sommerreiches Arkadia, wodurch sie nicht nur plötzlich Fee sondern auch plötzlich Prinzessin wird.

Auf ihrer Reise durch das Feenreich entdeckt sie ihre Fähigkeiten und, wie sollte es auch anders sein, die Liebe. Bei all dem wird sie von dem sagenumwobenen und aus Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ bekannten Robin Goodfellow begleitet, auch einfach „Puck“ genannt. Dieser hat Meghan, solange sie nichts vom Feenreich gewusst hat, auf Oberons Auftrag hin beschützt und ist als Robbie Goodfell – als ihr bester Freund – ein wichtiger Teil ihres Lebens gewesen. Eine weitere wichtige Person ist der ziemlich unterkühlte und tödliche Winterprinz Ash, dritter Sohn der Königin Mab, die über das Winterreich Tir Na Nog herrscht. Er ist der ehemalige beste Freund von Puck und tritt in „Sommernacht“ als sein größter Erzfeind auf. Dieses Verhältnis verändert sich jedoch vor allem in „Das Geheimnis von Nimmernie“ deutlich (ob positiv oder negativ, erfährt man, wenn man das Buch liest :P).

Ash erster Eindruck ist wirklich ziemlich eindrucksvoll, da er schon ziemlich weit am Anfang Meghan und Puck umbringen möchte und sie deshalb durch den Wilden Wald jagt, das Gebiet zwischen den beiden Königreichen, in dem ständig ein seltsames Zweilicht herrscht. Ash ist es auch, der, aufgrund eines Handels mit Meghan, dieser hilft ihren Bruder zu finden und zu befreien (Versprechen sind für Feen übrigens bindend und falls sie eines brechen sollten, sterben sie, was bei Feen bedeutet, ihr Sein löst sich einfach auf). Dabei, wie sollte es auch anders sein, knistert es zwischen der Sommerprinzessin und dem Winterprinzen gewaltig, doch wie es eben so ist, ist Ash nicht der einzige, der etwas für Meghan empfindet.

Die Liebe muss jedoch ziemlich lange warten, da sich nicht nur eine neue Feenart, die bisher niemand kennt, in Nimmernie ausbreitet, sondern man im Feenreich auch immer aufpassen muss, sich nicht zu verlaufen oder getötet und/oder gefressen zu werden. Eine Lösung gegen das Verlaufen gibt es immerhin, diese nennt sich Grimalkin, ein grauer Feenkater, der sich gerne unsichtbar macht (wer muss da auch sofort an die Grinsekatze aus Alice im Wunderland denken?) und dessen Lieblingserklärung, warum er etwas weiß oder kann „Ich bin eine Katze“ ist. Er zeichnet sich aus durch ein ziemlich großes Selbstbewusstsein, da er sich eindeutig für den intelligentesten in dem Vierergespann hält, was er gerne heraushängen lässt. Wenn er sich unsichtbar macht, ist es meistens ein Zeichen für Meghan, Puck und Ash, die Beine in die Hand zu nehmen und zu rennen oder sich Kampfbereit zu halten.

Es gibt so einiges Wichtiges, was es über die Feen aus „Plötzlich Fee“ zu wissen gibt, doch das alles jetzt hier zu verraten wäre ja 1. langweilig für die, die es noch lesen möchten und 2. eindeutig zu lang. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass der Großteil von ihnen ziemlich gefährlich und gnadenlos ist. Ihre Schwachstellen sind wohl die Tatsache, dass sie nicht lügen können – was sie jedoch mit unglaublich intelligenten und komplizierten Formulierungen ausgleichen – und Eisen.

Was mich an der Reihe fasziniert:

ist so einiges. Vor allem ist es jedoch die Tatsache, dass es irgendwie Ähnlichkeit mit einem Märchen für Erwachsene hat und ich war schon immer ein großer Märchen Fan. Die ganzen verschiedenen Wesen, denen Meghan im Nimmernie begegnet sind faszinierend und das Reich selbst erinnert an ein magisches Wunderland, wobei die ganzen Gefahren, die dort trotz der Schönheit und Faszination zu finden sind, dem ganzen Spannung und den gewissen Schliff verleihen, der dafür sorgt, das man die Bücher nicht aus der Hand legen kann. Einerseits ist man gefesselt von den ganzen unglaublichen Dingen, die dort beschrieben werden und die man versucht sich vorzustellen, andererseits ist man atemlos gebannt von der Spannung, da es scheint, als würde jeden Moment irgendein ungeheuer aus den dunklen Schatten des Wilden Walds herausspringen. Das in Verbindung mit einer tiefgründigen Liebesgeschichte, sind  zwei Faktoren, die mich ein Buch kaum aus der Hand legen lassen (Ein inoffizieller Grund ist, dass ich Ash einfach unglaublich toll finde *-* *seufz*).

Ein dritter Faktor ist, dass die Hauptcharakter sehr tiefgründig gestaltet sind. Ihre Vergangenheit wirkt sich auf die Gegenwart aus und die Geschehnisse verändern sie, wobei dies nicht zu plötzlich von einem Kapitel aufs andere geschieht, was einfach zu künstlich wäre, sondern langsam und stetig über die Bänder hinweg, jedoch noch so, dass es einem auffällt, wenn man darauf achtet. Vor allem Meghan ist für mich unglaublich sympathisch, weshalb es leichter ist, sich in sie hineinzuversetzen. Sie ist eindeutig nicht perfekt, doch das ist es, was das sture, selbstlose und mit jedem Band mutigere Mädchen so sympatisch macht! Im Gegensatz zu manchen anderen Büchern, ist sie nicht das schwache Mädchen, was sich einfach retten lässt sondern nimmt die Dinge selbst in die Hand und ist somit, wie ich finde, auch für das reale Leben ein gutes Vorbild, denn sie ist treu denen gegenüber, die ihr wichtig sind, weshalb sie alles für sie tun würde, setzt ihre Ziele durch, komme was da wolle und hört darauf, was ihr Herz ihr sagt und nicht auf das, was andere ihr vorschreiben.

Da mir dieses Buch einfsch rundum gelungen erscheint, zumindest für jeden, der kein Problem mit ein wenig mehr Fantasy hat, bekommt es von mir 5/5 Sternen.

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 5/5

Gebundene Ausgabe (Band 1-4): 16,99€

Band 5 (Extraband): 12,99€