How to Be Single

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Robin: „In jeder Freundschaft zwischen Mann und Frau gibt’s ne bestimmte Anzahl von Drinks. Wenn man die erreicht hat, hat man definitiv Sex.“
[…]
Alice: „Nach mehr als fünf Drinks würde ich mit Dir rummachen.“
Robin: „Meine Drink-Nummer ist 27… unter 24 fasse ich mich nichtmal selbst an.“


Inhalt:

Alice (Dakota Jonhson) leben scheint eigentlich perfekt. Sie ist seit der Highschool mit ihrem Freund zusammen. Er liebt sie, sie liebt ihn und sie leben zusammen. ES klingt wie in einem Märchen. Die eine große Liebe. Jedoch fühlt sich Alice zunehmend unwohl. Sie hat das Gefühl, nichts in ihrem Leben wirklich durchzuziehen. Egal, was sie sich vornimmt, es scheint immer durch ihre Beziehung zu scheitern. Deshalb entschließt sie sich, nachdem sie einen neuen Job in New York City annimmt, eine ‚Pause‘ in ihrer Beziehung einzulegen. Eine eigene Wohnung, ein eigenes Leben. So lange, bis sie weiß, was sie will.
An ihrem neuen Arbeitsplatz trifft die eher schüchterne und prüde junge Frau auf die feierwütige Robin (Rebel Wilson), die es sich zur Aufgabe macht, Alice in das Nachtleben New Yorks einzuführen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten gelingt ihr das auch. Alice lässt sich wahrscheinlich das erste Mal in ihrem Leben fallen und ist schon nach kurzem wieder bereit, ihre Beziehung weiterzuführen. Ihr (Ex)freund jedoch nicht, denn er hat jemanden kennengelernt…
Nun muss Alice sich als eine von so vielen Frauen in New York mit dem Dasein als Single rumschlagen. Den einen gelingt das jedoch besser als den anderen…
Ein Film über 4 Frauen komplett verschiedene Frauen, die alle ganz unterschiedlich damit umgehen, was es heißt, Single zu sein.

Meine Meinung

Ich war mit einer Freundin in diesem Film, da ich überall den Trailer gesehen habe, den ich unglaublich witzig fand. Bereut habe ich es eindeutig nicht. Der Film war wirklich sehr witzig und man hatte oft ein Grinsen auf dem Gesicht. Die Kombination von Robin und Alice war eine perfekte Idee. Ich fand auch die Schauspieler toll gewählt. Sie haben super zum Charakter von Alice (die unschuldige und unerfahrene Art, die wir bereits durch „50 Shades of Grey“ mit Dakto verbinden) und Robin (die wir genauso vorlaut und ausgelassen aus „Pitch Perfect“ kennen) gepasst.
Ich mochte, dass wir insgesamt 4 Frauen hatten, die charakterlich und auch äußerlich völlig unterschiedlich sind. Es hat gezeigt, dass es nicht nur ‚das Eine‘ gibt. Lucy (Alison Brie) sucht ihren Traummann online, Alice ältere Schwester Meg konzentriert sich einfach auf ihren Job und pfeift auf die Männer, Alice sucht die große Liebe und Robin nimmt sich einfach, was gerade da ist und ihrem Beuteschema entspricht, denn wer braucht schon eine Beziehung?
Der Großteil des Films diente hauptsächlich der Unterhaltung, wobei zum Ende hin sogar ein tieferer Sinn zu erkennen war, weshalb die verschiedenen Perspektiven auch so wichtig waren, ohne sie wäre der Film nämlich nur halb so gut. Ich fand ihn echt witzig und würde ihn jeden empfehlen, der sich gerne romantische Komödien (wenn auch etwas anders als normal) anschaut und Filme einfach schaut um zu entspannen und zu lachen – Er eignet sich besonders gut für einen Mädelsabend. An Komödien wie ‚Fack ju Göthe‘ oder ‚Pitch Perfect‘ kam er jedoch nicht heran. Deshalb auch nur 3 1/2 von 5 Sternchen.

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Regie: Christian Ditter
Drehbuch: Abby Kohn, Marc Silverstein, Dana Fox
Produktion: Leeny Beller, Dana Fox
Verleih: Warner Bros. Pictures
Länge: 109 Minuten
FSK: 12
Start: 07. April 2016 (in DE)

Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns

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(Bildquelle: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/pitchperfect/images/girls_main.png)

„Hi, Willkommen an der Barden University. Hier ist deine offiziele Vergewaltigungspfeife, aber nur benutzten wenn es auch wirklich passiert.“


Zusammenfassung:

Die amerikanische Komödie vom Regisseur Jason Moore kam am 20. Dezember 2012 das erste Mal in die deutschen Kinos. Die Handlung soll grob auf einem Buch von Mikey Rapkins basieren, welches den Titel „Pitch Perfect: The Quest for Collegiate A Cappella Gloryträgt. Der Titel selbst soll als Wortspiel an den englischen Begriff für das sogenannte „absolute Gehör“: Perfect Pitch.
Die Protagonistin, Beca Mitchell (Anna Kendrick), hat sich von ihrem Vater breitschlagen lassen, wenigstens ein Jahr aufs College zu gehen und die Barden University zu besuchen. Sie würde sich fiel lieber um eine Karriere als Musikproduzentin in L.A bemühen, doch verspricht ihr Vater ihr, finanzielle Unterstützung, wenn sie es wenigstens mit dem College versucht.
Die A-capella-Gruppe „The Barden Bellas“ sucht währenddessen verzweifelt nach neuen Mitgliedern, besser gesagt die beiden Mädels, Chloe und Aubrey, die als einzige noch von den Bellas übrig sind, da die meisten ehemaligen Mitglieder das College bereits abgeschlossen haben. Nach einer rekordverdächtigen Kotzeinlage, die Aubrey während dem Finale auf der Bühne vor Aufregung abgeliefert hat, müssen die Bellas nun alles tun, um ihren guten Ruf wieder herzustellen, jedoch ist es nach so einem Auftritt ziemlich schwierig jemanden zu finden, der sich einem freiwillig anschließt, weshalb die Bellas ihre Auswahl diesmal nicht, wie die Jahre davor, auf die eleganten, schlanken, selbstbewussten Sängerinnen beschränken können.
Somit überreden sie auch die eindeutig nicht wie ein Modepüppchen aussehende, Beca, die eher ihren eigenen dunklen Stil bevorzugt, zum vorsingen zu kommen, wenn auch sehr wiederwillig, so zieht sie es doch durch und punktet mit einer tollen Stimme. Auch die weiteren neuen Mitglieder haben alle so ihre manchmal etwas größeren, manchmal erst auf den zweiten Blick erkennbaren Macken und Eigenheiten, doch manchmal ist es vielleicht genau die Vielseitigkeit, die der Gruppe zum Sieg verhelfen kann. Die Mädels, die das komplette Gegenteil von dem bisher eingehaltenen Bellas-Stereotyp sind, sind möglicherweise genau das, was die die A-capella Gruppe braucht. Oder ist die Chaotentruppe vielleicht doch ihr kompletter Untergang?

Meine Meinung:

Der Film hatte wirklich sehr viele Aspekte, die mir sehr gefallen haben. Zuallererst einmal das, worauf der Fokus lag: Der Gesang. Ich singe selbst sehr gerne und Musik mag sowieso schließlich jeder und davon hatte der Film genug und dann auch noch wirklich gute. Es war nicht wie bei einem Musical, dass einem der Gesang nach einer gewissen Zeit ziemlich auf den Keks ging, sondern die Lieder waren genau richtig portioniert und dank Beca auch mal anders und modern vorgetragen.
Womit wir bei dem zweiten Aspekt wären: Beca und der ganzen A-capella Truppe. Die Individualität, die jedes Mitglied vom Anfang an hatte und lernte für seine Zwecke zu verwenden, hatte dem Film eine tolle Aussage gegeben. Denn keines der Mädels ist Perfekt, jede ist auf ihre Weise irgendwie durchgeknallt, hat ihre Macken und/oder ist einfach anders, als es die breite Masse ist und verlangt. Doch keine von ihnen lässt sich unterkriegen und jede hält – meistens – zur jeder und das sorgt für etwas ganz Besonderes.
Der letzte Aspekt ist, natürlich, was sollte es auch sonst sein, die Komik des Films, die unter anderem durch die verschiedenen Typen von Menschen, die aufeinander treffen, verursacht wird. Vor allem Fat Amy und ihre genialen Sprüche haben es mir angetan, denn auch wenn sie keine Modellmaße hat, so hat sie ein  Selbstbewusstsein wie keine zweite und ihre Sprüche sind einfach zum Niederknien (Wer den Film kennt, ich sage nur Amys vertikal Walking :D).
Alles in allem ist es ein Film der schön anzuhören und noch schöner anzugucken ist, sogar eine kleine Liebesgeschichte ist dabei, die jedoch nicht zu weit in den Fokus rückt, da die Bellas im Vordergrund stehen. Deshalb gibt es von mir auch 5/5 Sternen (Jaja, ich vergebe wirklich zu oft gute Punkte aber ich tu mir schließlich keine Filme an, bei dem mir schon der Trailer nicht gefällt, weshalb ich auch weniger enttäuschende Filme im Repertoire habe, die weniger als 3 Sterne verdienen ^^)

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Spieldauer: 108 Minuten

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Fack ju Göhte

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(Bildquelle: http://images.cinefacts.de/Fack-Ju-Gothe-Banner.jpg)


Kurzbeschreibung

Auf sein vergrabenes Diebesgut wurde einfach eine verdammte Turnhalle gebaut. Der Ex-Knacki Zeki Müller (Elyas M`Barek) hat keine andere Wahl und muss als vermeintlicher Aushilfslehrer an der Goethe-Gesamtschule anheuern. Und jetzt hat das deutsche Bildungssystem ein Problem mehr. Den krassesten Lehrer aller Zeiten. Während er nachts nach seiner Beute gräbt, bringt er tagsüber mit seinen ruppigen aber nachhaltigen Lehrmethoden die Chaotenklasse 10b auf Spur. Ohne zu ahnen, in wen sie sich da gerade verliebt, ermahnt die überkorrekte Referendarin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) ihren vermeintlichen Kollegen emsig zu pädagogischer Verantwortung und erweckt in dem Raubein moralische Restwerte zum Leben. Bora Dagtekin und die Macher von Türkisch für Anfänger liefern ihren Beitrag zur Bildungsreform: Fack ju Göhte erzählt von überforderten Lehrern und gestörten Schülern und mischt das Genre Schulkomödie mit unverstellten Sprüchen und spitzen Dialogen neu auf.

Meine Meinung

Fack ju Göhte ist ein Film, der erneut beweist, dass die deutsche Filmindustrie eindeutig Weltklasse darin ist, romantische Komödien mit tieferem Sinn zu produzieren.

Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Film gesehen habe, doch es müssen mindestens 5 Mal gewesen sein, einmal sogar auf russisch, und ich habe jedes Mal aufs Neue gelacht und die besten Zitate mitgesprochen, die, nachdem der Film im Kino herauskam, anschließend in jeder Schule zu hören waren (Wobei einem jede Chantal zu der Zeit wirklich leid tun konnte 😀 ).

Der Inhalt des Filmes hat alles, was die Jugend anspricht. Romantik, Humor, viel Zweideutigkeit und eine Menge Schimpfwörter. Dass der Film so gut ankam, hängt zum Teil auch sicherlich mit Elyas M`Barek als Protagonisten zusammen, denn wer sieht diesen Traumkörper nicht gerne auf der Kinoleinwand ;)?

Auch wenn Fack ju Göhte auf den ersten Blick vielleicht eine mit Schimpfworten beladene Komödie für Jugendliche ist, so soll man ja bekanntlich immer einen zweiten sowie dritten Blick wagen und genauer hinschauen. Denn der Film hat eine Message: Jeder ist dazu fähig etwas aus sich zu machen, man muss lediglich den Zugang zur Motivation finden, auch wenn dieser Zugang dann aus einem Ex-Knacki als Lehrer besteht. Was die liebe Lisi betrifft, da zeigt sich, dass man das Leben nicht zu ernst nehmen sollte und dieses auch mal genießen sollte, da man seine Ziele manchmal so sogar schneller erreicht.

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Spieldauer: 113 Minuten

7,99€ als DVD auf Amazon