Die Zeit läuft ab (Staffel 3; Episode 16)

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(Bildquelle: https://irisworldofbooks.files.wordpress.com/2015/06/75807-supernatural-no-rest-for-the-wicked.jpg)

Eine typisch dramatisches Staffelfinale, das einen den Atem anhalten lässt


Zusammenfassung:

Dean bleiben keine 30 Stunden mehr, ehe sein Packt, den er vor einem Jahr mit einem Kreuzungsdämon getroffen hat, um Sammys Leben zu retten, abläuft und er von den Höllenhunden geholt wird. Die letze Möglichkeit der Brüder dies zu verhindern ist die mächtige Dämonin Lillith, die den Vertrag besitzt, der dafür sorgt, dass Dean zerfleischt wird und seine Seele anschließend in der Hölle schmort.
So kurz vor seinem Schicksal in der Hölle, ist Dean auch plötzlich dazu in der Lage, die wahre Gestalt von Dämonen zu erkennen und somit zu sehen, wenn ein Mensch besessen ist.
Da Lillith gerade dämonischen „Urlaub“ im Körper eines kleinen Mädchens macht, halten die Winchester Brüder dies für den perfekten Moment sie zu überwältigen. Sam bittet auch Ruby, eine Dämonin und Verbündete der Brüder, um Hilfe, doch diese beteuert, dass diese noch nicht so weit seien um einen Kampf gegen die mächtige Dämonin, die nebenbei auch noch Sam an den Kragen möchte, zu überstehen. Anstatt auf Ruby zu hören, stehlen Dean sowie Bobby ihr das Messer, dass dazu in der Lage ist Damönen zu töten, da sie denken, damit Lillith besiegen zu können.
Zwischendurch wird immer wieder Lillith und ihre „Familie“, in der sie sich angesiedelt hatte, eingeblendet (Wobei Kinderdämonen wirklich noch gruseliger sind als das ekligste, übernatürliche Wesen o.O).
Letztendlich schaffen Dean & Sam es nicht, Lillith zu besiegen, die versucht die Jungs zu täuschen, indem sie sich in Rubys Körper einsiedelt, was Dean dank seiner neuen Fähigkeiten jedoch entdeckt, weshalb sie ihr auch das Messer nicht geben, nachdem sie als angebliche Ruby verlangt. Deans Zeit jedoch ist abgelaufen und und die Höllenhunde kommen und zerfleischen ihn. Am Ende sitzt Sam über Deans zerfleischter Leiche.
Ist das nicht ein wundervolles Staffelfinale?

Meine Meinung

Nochmal zum mitschreiben. Ich finde es gibt eindeutig(!) kaum etwas gruseliger, als süß aussehende, engelsgleiche, besessene Mädchen, die ihrem Opa mit einem putzigen schmollen und grausamen Worten den Hals umdrehen. Sonst fand ich die Folge im allgemeinen ziemlich spannungsgeladen und emotional, trotz der Tatsache, dass mir klar war, dass das natürlich nicht das Ende von Dean Winchester sein kann (Schließlich gibt es noch so viele weitere Staffeln und ich wurde eindeutig zu oft gespoilert ._.), hatte ich Angst um diesen und bei der rührenden Endszene (wieder Mal) Tränen in den Augen (Jaja, wenn man den letzten Post zu SPN von mir gelesen hat,  komme ich wahrscheinlich ein wenig so rüber, als wäre ich sehr nah am Wasser gebaut, dies ist jedoch nur bei bestimmten Charakteren der Fall :D).

Alles in allem lässt sich sagen (der typische Anfang des letzten Satzes der Hausaufgaben, die man vom Deutschlehrer auf bekommt), dass es ein sehr gelungenes Staffelfinale ist, es schließt etwas ab und beginnt gleichzeitig etwas komplett Neues, während sich der Zuschauer fragt, wie es jetzt denn mit dem armen Sammy weitergehen soll.

Tja, zum Glück gibt es ja die vierte Staffel!

Und täglich grüßt… (Staffel 3; Episode 11)

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(Bildquelle: http://th02.deviantart.net/fs70/PRE/f/2010/226/4/7/Supernatural__100_Tuesdays_by_callmeroth.png)

„Cause it’s the heat of the moment, Heat of the moment…“

So oft wie diese Songzeilen in dieser Folge fallen, hat man danach einen ziemlichen Ohrwurm zumindest ging es mir so. Aber erst einmal eine


Zusammenfassung:

Sam & Dean Winchester versuchen dem Verschwinden des Touristen Dexter Hasselback nachzugehen, doch dabei erlebt Sam den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ auf seine ganz eigene Weise, denn er muss den Dienstag immer wieder von neuem erleben. Immer wieder beginnt der Tag mit dem Lied „Heat of the Moment“ von Asia (Ich finde übrigens ein echt tolles Lied!) und endet mit Deans Tod, wobei es völlig egal ist, was Sam verändert, irgendwie stirbt Dean am Ende immer. Ob von dem Besitzer des „Mystery Spots“ – eine Tourstenfalle die sie Nachts überprüfen – erschossen, einem Auto überfahren oder von einem Klavier zerquetscht. Einmal erstickt er sogar an einem Würstchen. Der Einzige, der sich an all diese Wiederholungen erinnern kann, ist Sam und sie rauben ihm wirklich den letzten Nerv, denn es ist schließlich sein größter Albtraum, seinen Bruder sterben zu sehen.
Nach für Sammys wahrscheinlich gefühlt tausendstem Dienstag, bemerkt er plötzlich eine Veränderung, in dem sonst immer komplett gleich ablaufenden Trott: Ein Mann, der mit ihm und Dean sonst immer in dem Diner gesessen hat, hat anstatt Ahornsirup Erdbeersirup bestellt. Für Dean keine große Sache, doch für Sam sehr wohl, vor allem als er wieder am Dienstag morgen aufwacht, nachdem er diese Feststellung gemacht hat. Er folgt diesem Mann dieses Mal und hält ihm einen Pflock an den Hals, wobei sich dieser als Trickster entpuppt, sogar als einer, den die Jungs schon aus der Zweiten Staffel kennen (Folge 15 „Tricks und Legenden“). Dieser erklärt Sam, er wolle ihm lediglich eine Lektion erteilen, denn wie die Meisten anderen übernatürlichen Wesen, hat auch er von Deans Schicksal in der Hölle gehört, dass ihn in ein paar Monaten erwartet, da er seine Seele der Hölle versprochen hat dafür, dass man Sam wieder zum Leben erweckt (Staffelfinale Staffel 2). Der Trickster erklärt Sam, er könne Dean nicht vor dem Tod bewahren, woraufhin Sam ihn mit dem Pflock töten möchte, doch er wacht noch bevor er dies tun kann in seinem Bett auf, jedoch am Mittwoch. Erfreut darüber der Zeitschleife entronnen zu sein, will Sam so schnell wie möglich mit Dean aus der der Stadt verschwinden, doch dieser wird bei einem versuchten Raub erschossen.

Dann gibt es einen Zeitsprung von 6 Monaten, in denen Sam verzweifelt versucht den Trickster zu finden und ihn zu zwingen alles rückgängig zu machen, denn er klammert sich an die Hoffnung, alles sei sein Werk und er könnte Dean wieder zum Leben erwecken und die Zeit zurückdrehen. Er ignoriert Bobbys Anrufe und sieht nur noch dieses eine Ziel, bis Bobby ihm irgendwann auf der Mailbox mitteilt, er wisse, wie man den Trickster finde. Sam fährt zu ihm und Bobby erklärt ihm, sie können ihn durch ein Ritual aufspüren, für das man jedoch 3-4 Liter frisches menschliches Blut braucht. Da Bobby nicht will, dass Sam, der für seinen Bruder alles tun würde, jemand Unschuldiges tötet, sagt er, er würde sich freiwillig opfern. Sam durchschaut auch diesmal wieder den Trickster, der sich anschließend zu erkennen gibt. Sam bettelt ihn an die Zeit wieder auf den Mittwoch zurückzudrehen, an dem Dean gestorben ist. Anfangs weigert sich der Trickster, da er findet, Sam hätte seine Lektion immer noch nicht gelernt, doch da ihm das ganze seit Monaten schon keinen Spaß mehr mache, willigt er am Ende doch ein und Sam wacht wieder am Mittwoch auf. Dean lebend mit ihm im Zimmer. Er fällt diesem um den Hals erfreut darüber, diesen wieder lebend bei sich zu haben und diesmal bleibt er auch am Leben.

Meine Meinung

Diese Folge gehört eindeutig zu meinen Favoriten. Anfangs habe ich ehrlich gesagt einfach nur unglaublich gelacht über Deans andauernde Tode, weil sie so vollkommen absurd waren, denn man erwartet eindeutig, dass Dean spektakulärer stirbt und sicher nicht durch das Ersticken an einem Würstchen oder durch einen betrunkenen menschlichen Autofahrer. Ich meine es ist Dean :D! Außer bei seinem ersten Tod natürlich, da war ich eher geschockt, da es ziemlich unerwartet kam, dass er plötzlich einfach so stirbt. Doch ich habe nicht nur gelacht bei dieser Folge, denn nachdem die Zeitschleife endete und Dean erschossen wurde, hatte ich alleine durch Sams Reaktion Tränen in den Augen. Denn trotz des Wissens, dass Dean eindeutig nicht tot bleibt, hat man sich trotzdem mit Sam mitgesorgt.

Die Folge zeigt wieder einmal das enge Band, dass die beiden Winchester Brüder zueinander haben und das jeden, der die Serie kennt einfach berührt und mit den beiden mitfiebern lässt. Interessant ist, dass man Sam wirklich ansehen konnte, wie ihm das ganze langsam einfach nur an den Nerven zerrte. Wem würde es auch nicht so gehen? Der sonst ruhige und eher ausgeglichene Sammy musste schließlich fast jede Art sehen, auf die sein Bruder sterben könnte (zumindest jede menschliche Art) sogar von einem Hund wurde er mal getötet. Ich an seiner Stelle wäre wahrscheinlich schon nach dem 4. oder 5. Mal durchgedreht, doch wenn ich an seiner Stelle wäre, wäre ich wahrscheinlich eh schon tot :S. Was mich gewundert hat war ja, dass Dean sich nicht darüber beschwert hat, auf welch absurde Arten Sam ihn hat sterben sehen. Aber Dean überrascht einen ja immer wieder mal und das Wichtigste ist ja, dass er letztendlich doch (erstmal noch) lebt! 😀