Winter-Read-Challenge: Auswertung! & Monatsrückblick Januar + Februar

Wie man auf den Bilder oben erkennen kann, war die Challenge ein Erfolg! Mindestens 6 Bücher brauchte es zum Bewältigen der Challenge, 6 Bücher habe ich, wenn auch nur knapp, bis zum 29.02.2016 geschafft, womit ich sie also ganz offiziell als Erfolgreich verbuchen kann.
Nun aber zu den gelesenen Büchern:

Die Bücher:
 
Origin – Schattenfunke
    Cinderella Undercover
    Die Bestimmung – Letzte Entscheidung
    Für immer, Emily
    Blood on Snow – Der Auftrag
    Shadow Falls; After Dark – Im Sternenlicht

Das Highlight:
Das Highlight war wohl eindeutig „Origin – Schattenfunke“ von Jennifer L. Armentrout. Ich habe schließlich eine gefühlte Ewigkeit auf dieses Buch gewartet, um endlich zu erfahren, wie es mit Katy und Daemon weitergeht und ich wurde nicht enttäuscht. Deshalb fiel das Buch ja auch unter die Kategorie Kaminfeuer – Ein Buch, dass dein Blut zum Kochen bringt und das hat dieses Buch! Ich hab geweint, gelacht und mich tierisch aufgeregt! Wie eigentlich in den 3 Vorgängern auch. 😀

Die Enttäuschung:
Eine Enttäuschung gab es zum Glück nicht, denn ich habe jedes Buch gerne gelesen, wenn das eine lieber als das andere, doch durch keines musste ich mich quälen.

Die größte Überraschung:
Die größte Überraschung war „Blood on Snow – Der Auftrag“ von Jo Nesbø. Ich hatte eigentlich keine Erwartungen an das Ende dieses Buches, da ich das Genre nicht sehr oft lese und mir der Autor unbekannt war, doch trotzdem hat mich das Ende total überrascht. Die Wende kam einfach total unerwartet, an einer Stelle, an der man dachte: Okay, jetzt ist es klar, wie es endet und dann: Boom! Das hat dem Buch jedoch zum Ende nochmal einen ziemlichen Kick gegeben und mir wirklich gut gefallen.

Gelesene Seiten: 2478 Seiten

Ich bin wirklich stolz auf mich, vor allem, da ich im Februar 3 Bücher durchgelesen habe und es ist eine Weile her, dass ich dies schon einmal geschafft habe. Allgemein habe ich gerade einen richtigen Rutsch und bin bereits wieder am nächsten Buch dran.

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Die Bestimmung: Letzte Entscheidung – Veronica Roth

Die Bestimmung 3Und ohne dass man es mir sagen muss, weiß ich, das echte Liebe genau das bewirkt
– sie macht einen wertvoller als zuvor –
wertvoller, als man es je für möglich gehalten hätte.
Das hier ist echte Liebe.


Vorsicht! Dies ist der 3. Band der Trilogie. Somit enthält dieser Beitrag Spoiler!

Inhalt:

Die Tyrannin Jeanine ist besiegt, doch das heißt noch lange nicht, dass der Krieg und die Rebellion nun ein Ende hat. Denn an ihre Stelle tritt Evelyn, die mit ihrer Armee der Fraktionslosen jegliche Art von Fraktionen abgeschafft hat und alles, was nur im entferntesten an das System erinnert, verbietet.
Tris und Tobias, alias Four, sowie ihre Freunde wollen sich das jedoch nicht gefallen lassen, wo sie doch mit so vielen Verlusten und gerade noch so mit dem Leben einer ähnlichen Tyrannei entkommen sind. Sie wollen Edith Priors Anweisungen folgen und die Welt hinter dem Zaun erkunden, wo angeblich noch andere Menschen überlebt haben sollen, ganz anders, als sie es bisher immer geglaubt haben sollen. Das Evelyn dies verbietet, ist ihnen dabei selbstverständlich egal, denn weder Tris noch Four lassen sich nach allem, was sie erlebt haben noch etwas verbieten.
Das größte Problem stellt sich ihnen dabei jedoch nicht innerhalb des Zauns und beim Versuch hinauszukommen, sondern draußen, wo alles komplett anders ist, als sie es erwartet haben. Ihre komplette Weltsicht wird dabei auf den Kopf gestellt und wie so oft, wissen sie nicht, wem sie nun glauben sollen, denn bisher hat jede Art von Regierung sie bitter enttäuscht. Hinzu kommt die Tatsache, dass das, was sie außerhalb des Zauns erfahren sowie die Folgen davon, auch Tris und Tobias Liebe zu einander schwer ins Wanken bringt.
Werden sie es wieder einmal schaffen heil aus der Sache herauszukommen und endlich den Frieden in die Stadt und für sich selbst zu sichern oder bricht am Ende doch alles zusammen?

Meine Meinung:

Dies war das letzte Buch, das mir noch gefehlt hat, um die Winter-Read-Challenge erfolgreich zu meistern und auch wenn es ziemlich knapp geworden ist, wie man mit Blick auf den Kalender erkennt, habe ich es noch rechtzeitig geschafft! „Die Bestimmung: Letzte Entscheidung“ fällt unter die Kategorie „Aufgetaut“ – Ein Buch, das auf Eis gelegt wurde.

Dass ich eine ganze Weile gebraucht habe, um den letzten Teil der Reihe zu lesen, hat zwei Gründe. Der erste Grund ist, dass mich der 2. Teil der Trilogie nicht so unbedingt begeistert hat und der zweite, dass ich ziemlich fies und ohne Vorwarnung gespoilert wurde, was mir dann erst einmal endgültig die Lust an dem Buch verdorben hat.
Umso schöner ist es, dass mich das Buch am Ende wirklich positiv überrascht hat, auch wenn es anfangs etwas gedauert hat, bis es wirklich spannend wurde. Die Welt außerhalb des Zauns ist in einigen Teilen so, wie man erwartet hat, in anderen jedoch ziemlich unerwartet, was die Neugier weckt, da man immer mehr darüber erfahren möchte und wie die Protagonisten darauf reagieren.
Ich mochte die Tatsache, dass es nicht mehr hauptsächlich um einen revolutionären Krieg, Mord und Flucht ging, wobei das natürlich auch hier eindeutig nicht zu kurz kam, was bei einer Dystopie aber oftmals fast schon selbstverständlich ist, genauso wie das Grundprinzip der tyrannischen Regierung. Das die Handlung jedoch nicht mehr nur noch fast ausschließlich aus dem Kampf bestand, ließ mehr Platz für die Beziehung zu Four und für neue Eindrücke.
Ein wenig schade war, dass nicht mehr so viel auf Leute wie Cara und Christina eingegangen wurde. Sie kamen teilweise nur ziemlich selten vor und wenn dann nur kurz, wobei es ab und an doch Stellen gab, wo etwas tiefer auf sie eingegangen wurde, diese reichen jedoch nicht an den ersten Teil heran, wo die Freundschaft einen größeren Platz gehabt zu haben schien. Ein Grund dafür könnte wohl gewesen sein, dass es allgemein ziemlich viele Nebencharaktere gab, was es letztendlich nicht nur manchmal schwer machte, was die Namen anging (vor allem, wenn es 1 Jahr zurückliegt, dass man den 2. teil gelesen hat) sondern auch für die Autorin das tiefer Eingehen auf diese Charaktere.
Was der Autorin jedoch gut gelungen ist, ist die Entwicklung, die Tris innerhalb des zweiten teils durchgemacht hat, darzustellen. Während sie dort noch von innerer Zerrissenheit, Schuldgefühlen und auch Todessehnsüchten geplagt war, erkennt man hier, dass sie die Sicherheit und das Selbstbewusstsein, dass sie während ihrer Zeit bei den Ferox aufgebaut hat, zurückerlangt hat. Bei Tobias hingegen erkennen wir hier dafür umso besser seine weiche Seite, von der wir bisher eher weniger kennen lernen durften.
Dass man diese nun besser erkennt, liegt wohl unter anderem daran, dass das Buch nicht nur aus einer, sondern aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Die Kapitel, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind, sind abwechselnd aus Tris und Tobias Sicht verfasst und ermöglichen uns somit eine vielschichtigere Einsicht in das Geschehen und damit deutlich mehr Spannung und Intensität, da man nicht nur mit einer sondern gleich mit zwei Personen mitgefiebert hat. Mein Problem bei dieser Neuerung lag daran, dass man vor allem anfangs schnell durcheinander kommt, wessen Perspektive man gerade ließt. Es wäre wahrscheinlich klüger gewesen, die Kapitel aus Tobias Sicht in der Er-Perspektive zu verfassen, da so deutlicherer Unterschied vorhanden gewesen wäre.


—VORSICHT JETZT KOMMT EIN SPOILER!!!—
Was mich ja wirklich fertig gemacht hat, war das Ende. Wer dieses nicht erfahren möchte, sollte jetzt am besten NICHT weiterlesen! Dass eine so wichtige Person stirbt, hat mich einfach tot traurig gemacht und es war auch emotional super dargestellt, sodass ich mitweinen musste. Unzufrieden bin ich mit diesem Ende trotzdem, aber eher persönlich, weil ich mir einfach so sehr ein Happy End für Tris und Four gewünscht hätte, nach allem, was sie durchmachen mussten. Stattdessen passiert sowas! Wobei ich die Art, wie sie stirbt sehr gut finde, es hat einfach zu allem gepasst und vor allem zu ihr.


Alles in allem gebe ich dem Buch 3 1/2 Sterne, da es doch nicht ganz für 4 gereicht hat, weil mir dann doch etwas gefehlt hat. Ich freue mich auf jeden Fall auf die bald im Kino laufende Verfilmung und bin neugierig, wie die Außenwelt und das Ende wohl auf der Leinwand umgesetzt wurden.

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3 1/2 /5
506 Seiten
Verlag: cbt

Gebundene Ausgabe: 17,99€
Taschenbuch: 9,99€
Kindle: 8,99€