Miras Magie – K.C. Kornwall

DSC_0019.JPG„Clara wickelte mich in eine Decke und presste mich sanft an ihren Körper. Tränen rannen an ihrem Gesicht herunter,
doch ihre braunen Augen strahlten eine unheimlich starke Wärme aus.
>>Es ist ein Wunder<<,
sagte sie leise.
>>Es ist ein Wunder<<„

img001img001img001
3/5

137 Seiten
ASIN: B074Q25TJJ
Verlag: Amazon Kindle
e-Book: 2,99€

Inhalt:

Mira lebt in einer Welt, die unserer fast gleicht. Der einzige Unterschied? Magie existiert und wird seit Jahrhunderten von den Menschen gejagt und vertrieben. Sie existiert nur noch außerhalb der sogenannten „sicheren Zonen“ fern ab der Städte, in den unbewohnten Gebieten und düsteren Wäldern. Die meisten Menschen haben diese Magie fast schon völlig vergessen, doch für Mira, die am liebsten auch einer dieser ganz normalen Menschen  wäre, ist das nicht möglich.  Für sie ist diese Magie nämlich allgegenwärtig und mit ihrem gut gehüteten Geheimnis verbunden.
Als jedoch eines Tages,  kurz vor ihrem zwanzigsten Geburtstag, ein mysteriöser junger Mann auftaucht,  droht dieses Geheimnis ans Licht zu kommen. Doch sie gerät durch ihn nicht nur in Gefahr.  Sie droht auch, ihr Herz an ihn zu verlieren.

Meine Meinung:

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, wofür ich der Autorin ein großes Dankeschön ausspreche!

Cover:
Es ist ein sehr fröhliches und schönes Cover. Das Gelb sticht einem sofort ins Auge – im positiven Sinne – und auch die Person auf dem Cover passt zum beschriebenen Aussehen Miras, wobei ich mir die Augen grüner vorgestellt habe, vor allem, da dies im Buch des Öfteren stark betont wird.  Etwas schade ist, dass man anhand des Covers nicht wirklich auf den Inhalt schließen kann, da es nicht besonders außergewöhnlich ist, jedoch ansehnlich.

Schreibstil:
Es wird mal aus Miras mal aus Eriks Sicht aus der Ich-Perspektive erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und es lässt sich gut und schnell lesen. Auch Gefühle werden sehr gut ausgedrückt. Leider sind jedoch einige kleine Flüchtigkeits- bzw. Rechtschreibfehler übersehen worden,  ab und an stört dies ein wenig.

Charaktere:
Beginnen wir bei Mira. Sie ist wirklich ein total süßer Charakter, wenn auch in einigen Momenten etwas zu kindlich für meinen Geschmack. Nichtsdestotrotz war sie mir meistens sehr sympathisch und zum Ende hin erkennt man auch eine positive Wandlung,  da sie am Geschehen reift, was für einen Charakter immer sehr wichtig ist.
Erik ist ein vielseitiger Charakter und ich wusste anfangs nicht so recht, ob ich ihn mögen soll. Am Ende hab ich mich jedoch dazu entschieden, ihn zu mögen. Obwohl ich ihn als vielschichtig empfand, blieb er leider doch etwas oberflächlich.  Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl,  man hätte mehr aus ihm rausholen können!
Die Nebencharaktere blieben bis auf einige leider alle eher flach, sodass man sie nicht wirklich kennenlernen konnte, was ich als etwas schade empfand, da ich beispielsweise Miras Eltern sehr sympathisch fand.

Story:
Die Geschichte ist spannend und nimmt am Ende eine wirklich unvorhergesehene Wendung,  die mir gut gefallen hat. Auch die Idee mit der Welt, in der Magie existiert  aber gejagt wird und nicht ganz klar ist – aber zu erahnen – wer die wirklich Bösen sind, finde ich gut und beeinflusst die Spannung positiv. Die Liebesgeschichte ist wirklich total süß und schön, doch  meiner Meinung nach etwas übereilt,  womit ich auch schon zu meinem einzigen richtigen Kritikpunkt komme. Es hat mir ein wenig an Tiefe gefehlt.  Alles ging etwas schnell – was bei etwas weniger als 150 Seiten natürlich nicht sehr überraschend ist – und blieb eher oberflächlich. Zwar wurde es dadurch nicht langweilig,  doch man hätte mehr aus dem ganzen rausholen können. Insgesamt empfand ich es deshalb eher als Kinder- und Jugendbuch für Zehn- bis Vierzenjährige,  denn in dem Alter hätte ich es ganz anders wahrgenommen und dann wäre es auch nicht unbedingt zu oberflächlich gehalten.

Fazit:
Es ist eine interessante und auf die Liebesgeschichte bezogen wirklich süße und wunderschöne Geschichte mit unvorhersehbarer Wendung.  Jedoch empfehle ich es eher Kindern und Jugendlichen im Alter von c.a 10-14, denn in dem Alter hätte ich selbst es total toll gefunden. Mit fast 20 ist es jedoch immer noch ganz spannend, schön zu lesen und mit nur 137 Seiten perfekt für Zwischendurch. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne
(P.S von meinem dreizehnjährigen-Ich 4 Sterne :D)

Advertisements

Bitter & Sweet: Geteiltes Blut – Linea Harris

 

bittersweet2

Vanessa:„Dein Leben müsste doch perfekt sein, oder nicht?
Die Heldin, die verhindert, dass die Dämonen in unsere Welt zurückkehren.
Überall beliebt, hochbegabt…
und schwebst du nicht gerade auf Wolke sieben?
Was bringt dich zum Weinen, oh Hoheit?
Ich würde es zu gerne selbst anwenden.“

Jillian:
„Was willst du eigentlich, Vanessa?
Hast du keine eigenen Probleme?
Bekommst du nicht genug Aufmerksamkeit?
Glaub mir, ich gebe dir gerne etwas davon ab,
denn mir geht es langsam auf die Ketten!“


Vorsicht! Dies ist der 2. Teil der „Bitter & Sweet“-Reihe. Somit enthält dieser Beitrag Spoiler!

Inhalt:

Jillians zweites Schuljahr an der Winterford Akademie beginnt und sie freut sich sehr auf dieses, denn das Böse ist fürs Erste besiegt und sie sieht dann auch endlich ihre Freunde und ihren heißgeliebten Vampirfreund Ryan wieder. Doch leider wird dieses nicht so schön, wie sie es sich vorgestellt hat. Sie wird von allen angestarrt und das, obwohl sie nicht mal ihr Geheimnis – die Tatsache, dass sie Dämonenblut in sich trägt – kennen. Alle halten sie für etwas Besonderes und somit wird sie von allen ganz genau beobachtet. Da erscheinen selbst kleine Fehler groß. Außerdem ist der neue Schüler, der genau wie Jillian direkt auf seine Prana zugreifen kann und dem sie deshalb Nachhilfe geben soll, nicht nur fürchterlich selbstverliebt und besitzt ein zu großes Ego, Jillians beste Freundin ist auch überzeugt davon, dass er ein großes Geheimnis mit sich herum trägt.
Mit Ryan läuft es auch nicht gut. Eigentlich sollten die beiden frisch verliebt sein, doch Ryans Problem mit Blut sorgt für größere Probleme, als zuerst gedacht, und stürzt die achzehnjährige Hexer in ein riesiges Gefühlschaos. Hinzu kommt, dass etwas Dunkles sich an der Schule auszubreiten scheint. Der früher immer friedlich scheinende Wald wirkt düster und gefährlich. Scheint zu sagen: „halt dich fern!“ Als Jillian in eben diesem Wald von einem riesigen, unnatürlichen Wolf angegriffen wird, ihr das aber keiner glauben möchte, weil es so abwegig klingt, nimmt Jillian sich vor, diesem Bösen auf die Spur zu gehen. Dabei muss sie einen kühlen Kopf bewahren und das, obwohl ihr die Gefühle und alles, was passiert, völlig den Verstand vernebelt. Das sorgt dafür, dass sie sich nicht nur einmal in große, lebensbedrohliche Gefahr begiebt…

Meine Meinung:

Genau wie den ersten Teil habe ich auch diesen als Rezensionsexemplar vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür!

Das Cover passt gut zum ersten Teil und mit dem Mix aus hübschen türkisen Mustern und weißem Hintergrund ist es sehr schön anzuschauen. Die türkise Farbe passt außerdem gut zum Buch, da Jillians neue, ungewöhnliche Augenfarbe, die sie durch die Entfaltung ihres Dämonenbluts nun hat, türkis ist. Außerdem ist es meine Lieblingsfarbe :D. Ebenfalls gut gefallen hat mir der Stundenplan von Jillian, der auf der ersten Seite des Buches abgebildet ist. Ich mag solche Feinheiten immer sehr, da sie mir das Gefühl geben, der Protagonistin näher zu sein.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Jillians Geschichte wird uns direkt durch ihre Augen in Form eines Ich-Erzählers geschildert. Auch hier ist es wieder toll, wie bildlich und genau Linea Harris die Umgebung beschreibt. Ich hatte beim Lesen richtige Szenen vor Augen, als würde ich einen Film gucken. Ich finde es außerdem gut, wie überzeugend die Autorin es schafft, die Emotionen darzustellen, die in Jillian toben, denn von denen gibt es nicht gerade wenige.
Wo wir schon bei Jillians Emotionen sind, komme ich gleich zu Jillian selbst. Diese ist etwas reifer als im ersten Teil und das ist eindeutig positiv. Ich hatte auch nicht mehr das Gefühl, dass sie zu perfekt ist, da sie mir hier echter erschien und auch endlich mal Fehler macht und nicht alles kann. So viele ‚Bist du doof, was tust du da?!‘-Momente gibt es hier zum Glück auch nicht, wie im ersten Teil. Zwar sind einige vorhanden, doch nicht all zu viele. Insgesamt war sie mir also sympathischer als im ersten Teil, doch super toll werde ich sie wohl auch nie finden, da sie gerne Entscheidungen zu treffen scheint, die ich nu in Teilen oder gar nicht nachvollziehen kann und bei denen ich lieber etwas anders entschieden hätte. Vielleicht anderen Leuten davon erzählt oder besser nachgedacht.
Eigentlich würde ich so gerne so viel über die Nebencharaktere sagen, doch bei denen, bei denen ich am meisten sagen möchte, würde ich spoilern. Allgemein finde ich es gut, dass etwas näher auf Ally eingegangen wurde. Das hatte ich mir ja schon im ersten Teil gewünscht. Jedoch gab es da etwas, dass ich weniger gut fand, da es mir etwas übertrieben erschien.

—-Spoiler!!—-
Ihre Fähigkeiten, Gefühle lesen zu können, finde ich zwar toll, doch dass unbedingt die beste Freundin eines total besonderen Hexen-Dämonenmädchens zufällig und auch noch ohne wirklichen Grund solche Fähigkeiten entwickelt, ist mir einfach zu übertrieben. Ich hätte es besser gefunden, wenn das womöglich etwas gewesen wäre, was bei ihr in der Familie liegt oder ähnliches. Das hätte immerhin einen Hintergrund, wo es herkommt und wäre nicht so willkürlich, damit sie nicht mehr so durchschnittlich neben Jillian wirkt.
—-Spoilerende—-

Die Story im Allgemeinen ist sehr ereignisreich, wodurch sehr viel Spannung erzeugt wird. Ich hätte eindeutig nicht gedacht, dass diese sich SO entwickelt und es ist wirklich abwechslungsreich, weshalb mir die Story gut gefallen hat. Manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, es ist etwas too much. Zu viele Ereignisse, die sich aneinanderreihen. Ich persönlich habe es lieber und finde es realistischer, wenn auch mal Stellen zum Aufatmen zwischen den Hochphasen sind.
Abschließend würde ich sagen, dass ich mich sehr auf den dritten Teil freue, da das Buch viele sehr interessante Möglichkeiten offen lässt, wie es weitergehen könnte. Ich empfand den zweiten Teil im großen und ganzen weder besser noch schlechter als den ersten, bis auf die Tatsache, dass Jillian mir diesmal etwas sympathischer war. Deshalb gibt es auch für Teil zwei 3 1/2 Sterne.

img001 img001img001img01
3 1/2 /5
367 Seiten
Verlag: Piper

Broschiert: 12.99€
Kindle: 9.99€