Die Schöne & das Biest

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Seht sie euch an,
ist sie nicht eigentümlich?
Sind sie wohl glücklich.
Mademoiselle?
Mit verträumtem weiten Blick.
Und ein Buch findet sie schick.
So ein Rätsel, für uns alle,
diese Belle.


Inhalt:

Belle lebt mit ihrem Vater in einem verschlafenen kleinen Dörfchen irgendwo in Frankreich. Wie es in einem solchen Dörfchen eben so ist, kennt dort jeder jeden und somit kennt auch jeder Belle. Die buchvernarrte, verträumte Tochter des etwas seltsamen Erfinders Maurice. Da dieses Märchen in der Vergangenheit spielt, ist eine Frau, die gerne liest, für ihre Mitmenschen etwas sehr seltsames und ungewöhnliches. Das ist mit einer der Gründe, die in Belle immer wieder den Wunsch, irgendwo anders hin zu reisen, da sie das Gefühl hat, sie gehört dort einfach nicht hin.
Während der selbstverliebte und großkotzige Gaston immer wieder versucht, Belle für sich zu gewinnen und sie zur Frau zu machen, versucht sie ihm klar zu machen, dass daraus nichts wird.
So geht es Tag ein Tag aus, immer das Selbe, bis ihr Vater eines Tages nicht mehr von seiner Reise zum Markt zurückkehrt. Nur sein Pferd findet den Weg zurück und alarmiert Belle, die sich auf ein Abenteuer begibt, um ihren Vater zu retten. Dabei stößt sie nicht nur auf ein gruseliges altes Schloss, sondern auch auf sprechendes Inventar und ein grausames Biest, das vielleicht doch nicht so grausam ist, wie anfangs gedacht (die meisten kennen das Märchen ja 😉 ).

Meine Meinung

„Die Schöne und das Biest“ ist der Leiblingsdisenyfilme meiner Kindheit. Zum einen, weil ich schon früher gerne gelesen habe und noch heute echt neidisch auf die Bibliothek vom Biest bin, zum anderen, weil ich als Kind selbst unbedingt sprechendes, singendes und herumlaufendes Inventar hätte! Noch heute finde ich den Film schön, wenn auch auf eine ganz andere Weise. Gewissermaßen ist der Film irgendwie auch über die Emanzipation der Frau. Es ist eine Zeit, in der Frauen „wenn sie lesen, noch auf Ideen kommen und Anfangen zu denken“, um es mit Gastons Worten auszudrücken, was ja gar nicht geht. Eine Frau hat zu heiraten, Kinder zu kriegen und den Haushalt zu machen. Wenn Belle also liest und dann auch noch Gastons Antrag ausschlägt, ist das ziemlich aufsehen erregend (Als Kind kam es mir total dämlich vor, dass er die ganze Hochzeit bereits vorbereitet hat, ohne sie zu fragen, ob sie überhaupt möchte, doch wenn man älter wird, wird einem erst bewusst, in welcher Zeit das ganze spielt, und dass Frauen eigentlich nicht viel mitzureden hatten). Außerdem widersetzt sie sich auch dem Biest immer wieder, obwohl sie anfangs Angst vor ihm hat. Belle ist also das Vorbild vieler kleiner Mädchen: Hübsch, mutig, klug, selbstbewusst, freundlich und sie findet den hübschen Prinzen :D.
Eigentlich kann ich den Film nicht bewerten, dafür ist er einfach zu sehr in meiner Kindheit verankert, doch eine Rezension kann man ja trotzdem schreiben, wenn auch ohne Bewertung, da ich ihn Freitag gesehen habe, ist meine Erinnerung an den Film auch noch taufrisch.

Regie: Gary Trousdale,
Kirk Wise
Drehbuch:
Linda Woolverton,
Roger Allers,
Kelly Asbury
Produktion:
Don Hahn
Verleih:
Walt Disney
Länge: 
84 Minuten
FSK: ohne Altersbeschränkung
Erschienen: 
Im Jahr 1991

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4 Gedanken zu “Die Schöne & das Biest

  1. Ebenfalls mein liebster alter Disneyfilm. Heute teilt er sich den ersten Platz mit Rapunzel neu verföhnt.
    Und die Lieder sind ja auch ein Traum (auch wenn ich kein Musicalfan bin!).
    Disney ist und bleibt einfach gut, zumindest in seiner ursprünglichsten Form.
    Liebe Grüße
    Itchy
    „Sei hier Gast…“ *pfeifen*

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo, Iri!
    Wenn man bedenkt, dass das Biest eigentlich null Chance bei Belle hatte, bis er ihr die Bibliothek geschenkt hat…das zeigt mal wieder, wie einfach man einen Bücherwurm rumkriegen kann. 😀
    Das mit dem hübschen Prinzen kann ich allerdings nicht unterschreiben. Ich bekomme jedes Mal fast einen Lachanfall, wenn Adam sich nach der Verwandlung umdreht. Ganz ehrlich, da war er mir in seiner Biest-Gestalt lieber. Aber der Gedanke, dass die inneren Werte zählen und das Aussehen ganz egal ist, wird hier so schön rüber gebracht. Definitiv einer meiner Lieblinge.
    Ach, ich bin so gespannt auf die Neuverfilmung. ❤
    "Märchen schreibt die Zeit,
    immer wieder neu~!"
    LG, m

    Gefällt 1 Person

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